22.02.2012, 02:01  Aktualisiert: 22.02.2012, 06:33 
International

Strauss-Kahn muss in Polizeigewahrsam bleiben

Foto: EPA

Der frühere Chef des Internationalen Währungsfonds (IWF), Dominique Strauss-Kahn, muss in der Affäre um mutmaßliche Zuhälterei weiter in Polizeigewahrsam bleiben. Wie aus Behördenkreisen verlautete, soll der Franzose 24 weitere Stunden in Polizeigewahrsam verbringen. Strauss-Kahn war den gesamten Tag über in einer Kaserne der Gendarmerie in Lille zu seiner Teilnahme an Sex-Partys befragt worden.

Die Befragung, die am Mittwoch weitergehen dürfte, soll klären, ob der 62-Jährige möglicherweise an Zuhälterei beteiligt war und von veruntreuten Firmengeldern für die Partys profitierte. Der frühere Hoffnungsträger der französischen Sozialisten bestreitet nicht, an den Sex-Partys von zwei Unternehmern aus Lille teilgenommen zu haben. Unklar ist, ob Strauss-Kahn wusste, dass es sich bei den Eingeladenen um Prostituierte handelte und ob er die Herkunft des Geldes kannte, mit dem die Partys bezahlt wurden.

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Mi, 22.02.2012  02:01
aktualisiert: Mi, 22.02.2012  06:33
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