SP schickt Klocker ins Rennen
Hall – Die ÖVP will das Gesetz der Serie Lügen strafen: Denn wechselten in der Vergangenheit ÖVP- oder SPÖ-Bürgermeister in ein Regierungsamt, so ging in der Folge das Bürgermeisteramt für die Partei verloren. Der ehemalige Kundler Bürgermeister Hannes Gschwentner (SP) kann ein Lied davon singen wie auch LH Günther Platter selbst. Nach seinem Wechsel 2000 in die Landesregierung, eroberte die SPÖ den Bürgermeistersessel von Zams, während seinerzeit Kundl schwarz wurde. Und mit der SPÖ-Dominanz in Imst war es 2008 auch vorbei, als BM Gerhard Reheis vom Rathaus auf der Regierungsbank Platz nahm.
Die Haller ÖVP will sich heute festlegen: Als Favoritin für die Nachfolge von Hannes Tratter gilt Vizebürgermeisterin und Landtagsabgeordnete Eva Posch, GR Werner Nuding wird ebenfalls gehandelt. Als neuer Name tauchte gestern GR Werner Schiffner auf.
In der SPÖ sind die Würfel bereits so gut wie gefallen: Stadtparteichefin und Vizebürgermeisterin Karin Klocker dürfte sich der Wahl stellen. Den Termin für die Bürgermeisterwahl muss die Bezirkshauptmannschaft nach dem Amtsverzicht Tratters innerhalb von sechs Wochen festlegen.
Die Grünen können sich vorstellen, dass sich die Opposition auf einen gemeinsamen Gegenkandidaten zur ÖVP einigt. Wenn nicht, will GR Barbara Schramm-Skoficz selbst antreten. (pn)



