Viele Rabatte durch die Jugendcard
Von Michael Mader
Kufstein – Ein Jahr lang wurde an der Entwicklung und Umsetzung gearbeitet, gestern war es so weit: Die mobilen Jugendarbeiter der Stadtgemeinde Kufstein, Stefanie Rainer und Herbert Folladore, präsentierten die Jugendcard Kufstein.
Diese ermöglicht Personen im Alter zwischen 12 und 21 Jahren vergünstigten Eintritt bei Veranstaltungen oder Ermäßigungen bei Einkäufen in Geschäften in Kufstein und Umgebung. Dabei ist die Karte nicht nur auf Kufsteiner beschränkt, sondern gilt auch für jene, die in Kufstein zur Schule gehen oder arbeiten.
„Insgesamt gibt es Ermäßigungen bei vorerst 30 Partnerunternehmen“, berichtet Rainer, die auch gleich erklärt, wie man zur Jugendcard kommt. Die Anmeldeformulare können im Büro der mobilen Jugendarbeit in Endach oder in der Jugendfabrik abgeholt sowie im Internet heruntergeladen werden. Benötigt wird ein Passfoto, eine Kopie eines amtlichen Lichtbildausweises und für Nicht-Kufsteiner ein Meldezettel. Die Karte kann dann ca. eine Woche später gegen zwei Euro abgeholt werden. Sponsoren sind neben den teilnehmenden Betrieben die Stadtgemeinde Kufstein.
Die strengen Formalitäten haben auch einen Vorteil. „Die Jugendcard dient uns nicht nur als Altersnachweis, sondern auch zur Identitätsfeststellung“, sagt Josef Gschwentner, stellvertretender Postenkommandant der Polizeiinspektion in Kufstein. Gleichzeitig betont er aber auch, dass es keine generelle Anerkennung der Karte geben kann. In den meisten Fällen würde die Jugendcard aber genügen.
Folladore rechnet mit einer Nachfrage von vorerst 500 Karten und einer durchschnittlichen monatlichen Ersparnis von 30 bis 40 Euro im Monat für den Inhaber.
Die Grundidee für die Ermäßigungen kam von Gemeinderat Andreas Falschlunger, der vergünstigte Taxitarife vorschlug. Daraus entwickelten die Jugendarbeiter das ehrgeizige Projekt.



