Wirtschaft will freie Lkw-Fahrt
Innsbruck – Das bestehende Fahrverbot für Lkw über 3,5 Tonnen am Autobahnanschluss Innsbruck Mitte ist der Wirtschaft seit dessen Inkrafttreten ein Dorn im Auge. Nur durch dieses Verbot in der einstigen Trassenverordnung konnte die Anschlussstelle aber überhaupt in Betrieb genommen werden. Auch ein Ausfluss aus der damaligen Umweltverträglichkeitsprüfung.
Dass nun Noch-Verkehrsstadtrat Ernst Pechlaner vor der Gemeinderatswahl die teilweise Aufhebung des Verbots verkündete, geht zumindest Regina Stanger, Obfrau der Wirtschaftskammer-Bezirksstelle Innsbruck-Stadt, nicht weit genug. Wie berichtet, sollen zumindest die Schwerfahrzeuge Richtung Mittelgebirge direkt von der Inntalautobahn auf- bzw. abfahren können, wie das Amt für Verkehrsrecht Mitte April bestätigte. Ein Hauptgrund sei die Abwicklung des Baustellenverkehrs zum Brennerbasistunnel. Stanger fordert nun ebenso die Aufhebung des Fahrverbots für die Resselstraße ein: „Erst dadurch würde der Südring von unnötigen Lkw-Umwegfahrten entlastet.“ Die Teilaufhebung könne dies nicht garantieren, so die Wirtschaftskammer-Funktionärin. Für Regina Stanger ist daher klar: „Wir fordern die völlige Aufhebung der Fahrverbote in diesem Bereich.“ (TT)



