Almrosenfest startete verspätet
St. Jakob i. D. – Heftige Niederschläge und eine Straßensperre nach einem Murenabgang im Defereggental ließen die Nerven der Veranstalter des 14. Almrosenfestes in St. Jakob kurzzeitig flattern. Am Freitag gegen 23.30 Uhr, hatte – die TT berichtete – ein Erdrutsch im Hopfgartner Ortsteil Plon die Defereggentalstraße verschüttet. Auch ein Kleinbus war erfasst worden. Nach Beseitigung der Erdmassen und der Freigabe der Straße für den Verkehr begann es am Samstagnachmittag erneut stark zu regnen, was die Veranstalter überlegen ließ, den Aufmarsch von Schützen und Musikkapelle kurzfristig abzusagen.
Der Wettergott hatte jedoch ein Einsehen und das Fest konnte verspätet doch noch starten. Die Schützenkompanie und die Musikkapelle St. Jakob marschierten traditionsgemäß auf und Einheimische sowie Besucher aus nah und fern kamen voll auf ihre Kosten. Franz Theurl vom TVB Osttirol fand lobende Worte für die gelungene Harmonie von Natur und Kultur und die hohe Authentizität des Almrosenfestes.
Gestern Sonntag startete das Almrosenfest ab 10.30 Uhr mit einem Frühschoppen, viel Musik und bester Feierstimmung zahlreicher Gäste in den zweiten Tag.
Die Traditionsveranstaltung rund um die Almrosenblüte hat sich längst zu einem fixen Höhepunkt am Beginn der Sommersaison entwickelt. Auf drei Straßen und Plätzen erklang Musik verschiedener Stilrichtungen. Ein ansprechendes Rahmenprogramm begeisterte Jung und Alt: Geboten wurden neben einem bunten Musikprogramm u. a. kulinarische Schmankerln der heimischen Wirte und Vereine, ein Handwerksdorf und ein vielseitiges Kinderprogramm. (func)







