Auf Einsicht folgt Rückkehr: Sido kommt zum ORF zurück
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Wieder vereint: Zabine, Sido, Peter Rapp und Karina Sarkissova.
Foto: orf.at
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Wien - Eine „große und letzte“ Chance bekommt Rapper Sido vom ORF. Wie Fernsehdirektorin Kathrin Zechner am Mittwoch bekannt gab, soll der geschasste Juror zur „Großen Chance“ zurückkehren und bereits bei der nächsten Ausgabe am Freitag wieder am Jurorenpult Platz nehmen. „Das ist keine Rücknahme der Entscheidung, die direkt nach der Prügelattacke getroffen wurde. Der Stopp war nötig, weil auf beiden Seiten überzogen wurde“, so Zechner.
Das klare Nein zu Gewalt stehe. „Genauso unumstößlich ist aber mein Glaube an Aussöhnung.“ Sie habe sowohl mit Sido als auch mit Dominic Heinzl das Gespräch gesucht, wobei sich „die Einsicht beider Herren, dass sie sich falsch verhalten haben“ gezeigt habe. „Deshalb: zurück zum Start. Wir wollen mit dieser Entscheidung ein Beispiel geben, dass am Ende eines Streits idealerweise Aussprache und Versöhnung steht.“
Während Sido im dritten Halbfinale der „Großen Chance“ am Freitag als Juror auftreten wird, darf auch Heinzl an diesem Abend wieder berichterstattend für das Societymagazin „Chili“ tätig sein. Rudi Roubinek alias Seyffenstein dankt Zechner für seinen kurzfristigen und bravourösen Einsatz als Juror.
Der ORF hatte sich von Sido getrennt, nachdem dieser vor knapp zwei Wochen im Anschluss an die erste Liveshow der „Großen Chance“ den Societyreporter Dominic Heinzl niedergeschlagen hatte.
Zechners Erklärung im Wortlaut:
„Wir geben Sido nach intensiven Gesprächen und reiflicher Überlegung eine zweite Chance - es ist seine große, aber auch letzte. Das ist keine Rücknahme der Entscheidung, die direkt nach der Prügelattacke getroffen wurde. Der Stopp war nötig, weil auf beiden Seiten überzogen wurde. Das klare Nein zu Gewalt steht! Genauso unumstößlich ist aber mein Glaube an Aussöhnung. Aus diesem Grund habe ich in den vergangenen Tagen, ungeachtet der fragwürdigen Sympathiebekundungen für den Gewaltakt im Netz und der überzogenen Häme gegen Dominic Heinzl, mit beiden das Gespräch gesucht. Unter dem Eindruck dieser Gespräche sehen und schätzen wir die positive Entwicklung und die Einsicht beider Herren, dass sie sich falsch verhalten haben“, so Zechner weiter. „Uns ist wichtig, dass wir einen Nachdenkprozess ausgelöst haben und führen die ausgestreckten Hände beider zusammen. Sowohl Dominic Heinzl als auch Sido haben zuerst im Netz, dann in Gesprächen und zuletzt in Dreiergespräch mit mir gezeigt, dass sie sich bewusst sind, öffentliche Personen zu sein. Deshalb: zurück zum Start. Wir wollen mit dieser Entscheidung ein Beispiel geben, dass am Ende eines Streits idealerweise Aussprache und Versöhnung steht.“
aktualisiert: Mi, 31.10.2012 17:00





