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Bilder, die das Fernsehen braucht

Stetigen Schrittes etabliert sich der neue Spartensender Melodie-TV in der Fernsehwelt und startet nun mit dem Relaunch einer Erfolgsreihe.

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Von Hubert Trenkwalder

Ötztal-Bahnhof – Seit nunmehr zwei Monaten gibt es ihn offiziell, den neuen, hochmotivierten Tiroler Hecht im deutschsprachigen Fernseh-Karpfenteich. Melodie-TV steigert seine Reichweit­e praktisch täglich und mittlerweile können fast vier Millionen Menschen den jungen Volks­musik- und Schlagersender empfange­n.

„Spartensender sind, so glauben wir, die Zukunft. Von den großen Sendern werden die Formate, die der Zuschauer nachweislich liebt, einfach aufgegeben“, so Programm­direktor Andreas Payer.

Heute Abend startet Melodie-TV mit der ersten neu produzierten Sendung des quotenstarken Hauptabendformates „Melodien der Berge“. Die aufwändige Außenproduktion fand am Wilden Kaiser in Tirol statt. „Weitere Folgen werden im Großarltal, in Imst und im Gasteinertal produziert“, gibt der gebürtige Pitztaler Payer, der das Steuer beim neuen TV-Sender aus dem Tiroler Oberland in der Hand hält, einen Ausblick auf weitere exklusive Eigenproduktionen.

Das Erfolgsformat „Melodien der Berge“ präsentiert faszinierend­e Landschaftsbilder, Brauchtumsschmankerln und traditionelle Feste aus den schönsten Regionen der Alpen.

Am 3. August zur Hauptabendzeit startet dann das neue Format „Melodien der Berge – Aus der Stubn“. Diese Reihe wird ebenfalls exklusiv für Melodie-TV produziert. In einer gemütlichen Bauernstube begrüßt Michael Harles Volksmusikstars zu unterhaltsamen Gesprächen. Jeden ersten Sonntag im Monat folgen weitere Ausstrahlungen.

Zusätzliche Formate sind in Ausarbeitung und versprechen ein unterhaltsames Programm für Musik- und Naturfans.

Hinter all diesen Konzepten und Plänen steckt Hans Jöchler, Eigentümer von Melodie-TV, der stolz darauf ist, „mit diesen neuen Produktionen wieder einiges an musikalischer Farbe in die deutschsprachige Fernsehlandschaft zu bringen und der Volksmusik und dem Schlager wieder nachhaltig eine neue Heimat zu geben“.

Nun darf man gespannt auf gute Quoten und Marktanteile hoffen. Aus dem Stand mit einem neuen Sender zu starten, ist ein teures Unterfangen, bis Ende 2014 schwarz­e Zahlen zu schreiben, ist das ambitionierte Ziel des jungen Teams aus Ötztal-Bahnhof. Und die Richtung stimmt, so viel ist sicher!

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