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Printausgabe der Tiroler Tageszeitung vom 28.08.2013

Wirtschaftspolitik

Eine ganze Branche drehte vier Tage am Rad

Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel stattete der Eurobike einen Besuch abFoto: Eurobike

© Messe Friedrichshafen Auch die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel stattete der Eurobike einen Besuch abFoto: Eurobike

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Friedrichshafen – Es lief rund auf der Eurobike – die Messe Friedrichshafen war von Dienstag bis gestern Samstag der Nabel der Fahrradwelt. An die 1300 Aussteller aus 54 Nationen präsentierten den über 45.200 Fachbesuchern aus rund 111 Nationen und 1883 Journalisten die neuesten Radtrends für 2014.

„Die Messe ist für uns die wichtigste Veranstaltung im ganzen Jahr. Nicht nur Händler aus Europa kommen dabei zu uns, sondern aus der ganzen Welt“, sagt Monika Schweitzer, Geschäftsführerin der Firma Gruber Antriebssysteme in Wörgl. Sie präsentierte auf der Messe ihren Elektroantrieb Vivax Assist.

Zufrieden ist auch der Jochberger Günter Waldinger von der Firma Gore­ Bike Wear: „Es waren heuer sehr viele österreichische Kunden hier. Vor allem die Nachfrage im Premiumsegment ist sehr gut.“ Nicht uneingeschränkt zufrieden zeigt man sich bei dem deutschen Radhersteller Ghost von der Eurobike. „Es war heuer etwas weniger los. Das hängt aber sicher auch damit zusammen, dass wir wie andere große Hersteller schon vor einigen Wochen unsere Händler zu eigenen Präsentationen geladen haben“, sagt Jens Steinhäuser von Ghost.

Ihren Stempel aufgedrückt hat heuer die Tirol Werbung der Eurobike. Tirol war der touristische Hauptpartner der Messe und mit einem großen Stand vertreten. „Hier auf der Eurobike können wir unsere Kompetenz im Radbereich zeigen“, sagt Josef Margreiter. Er begrüßt auch die Initiativen einiger Tiroler Regionen, die sich mit Partnern aus der Fahrradindustrie ebenfalls auf der Messe zeigen. (aha)

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