Drei Viertel mit Verkehrssicherheit unzufrieden
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73 Prozent zeigten sich mit der Verkehrssicherheit unzufrieden.
Foto: APA (dpa)/DPA/STEFAN PUCHER
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Wien - Geht es nach einer Umfrage des Klagenfurter Humaninstituts, dann sind fast drei Viertel aller Österreicher mit der Verkehrssicherheit auf heimischen Straßen unzufrieden. Als Hauptgründe gaben die Befragten „zu viele Lkw“ (96 Prozent), „Egoismus der Verkehrsteilnehmer“ (91 Prozent), „mangelndes ökologisches Bewusstsein“ (88 Prozent) sowie „nicht vorhandene Verkehrskonzepte“ (79 Prozent) an. 850 Personen nahmen an der Umfrage teil.
73 Prozent zeigten sich mit der Verkehrssicherheit unzufrieden, 72 Prozent sehen im Vergleich zu früher eine Verschlechterung der Situation. Die meisten Autofahrer fühlen sich offenbar schlecht behandelt, denn 56 Prozent sehen den Schwerpunkt der österreichischen Verkehrspolitik in „Strafen & Kontrollen“, 95 Prozent sehen in „motivieren statt strafen“ die geeignete Alternative, 90 Prozent fordern, Menschen „zum Nachdenken zu bringen statt nachzuschulen“.
Gleich 55 Prozent sind der Ansicht, dass der Einsatz von Alkomaten und Alkolock auf die Verkehrssicherheit überhaupt keine Auswirkungen hat, 21 Prozent meinten, er beeinflusse die Situation sogar negativ. Die Rettungsgasse halten 50 Prozent zwar für einen „guten Gedanken“, bewerteten allerdings die Umsetzung als „schlecht“. 31 Prozent halten von der Neuerung „nichts“, für lediglich 19 Prozent ist die Rettungsgasse eine „gute Idee“. (APA)
aktualisiert: Sa, 17.03.2012 13:37



