Jungbär überfahren - Experten in Südtirol erwägen höhere Zäune
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Bei Terlan endete der Zusammenstoß mit einem Pkw für einen jungen Bären tödlich. Aktuell werden in Südtirol zwei Tiere vermutet – darunter ein sechsjähriger Bär und ein jüngerer.
Foto: DLife/lo/STOL
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Bozen - Der erneute Unfalltod eines Jungbären in Südtirol hat Fragen zur Sicherheit im Straßenverkehr aufgeworfen. In der Nacht zum Freitag hatte ein Autofahrer auf der Schnellstraße zwischen Meran und Bozen keine Chance, einem plötzlich auftauchenden Jungbären auszuweichen. Der Zaun an der Straße war für den Bären kein Hindernis gewesen, wie „Südtirol Online“ berichtete.
Experten glauben den Angaben zufolge, dass zwei Meter hohe Netze oder Zäune notwendig seien, um Bären von den Straßen fernzuhalten. Die behänden Tiere könnten aber womöglich auch Hindernisse mit einer solchen Höhe überwinden.
Erst Ende April hatte ein Fahrzeug Bär Otto (M14) auf der Brennerstraße bei Klausen erfasst und getötet. Nach dem jüngsten Unfall am Freitag hatte das Auto gebrannt, es entstand Totalschaden. Fahrer und Beifahrer kamen aber mit dem Schrecken davon. Die Begegnung mit dem Auto endete für das Tier tödlich. Der Bär, bei dem es sich um M1 handeln könnte, wird wahrscheinlich ausgestopft und ausgestellt.
Auch Sam (M13) hat in den vergangenen Wochen bereits unliebsame Erfahrung mit Verkehrsmitteln machen müssen. Der Zusammenstoß mit einem Zug überlebte der neugierige Bär. Seither geht er aber seiner Wege – abseits des Siedlungsraumes. (dpa, TT)
aktualisiert: So, 10.06.2012 13:29





