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Hochwasser im Juni

Mehr als 5700 indische Flutopfer werden für tot erklärt

Die genaue Zahl der Todesopfer der Hochwasserkatastrophe vom Juni wird vermutlich nie bekannt werden. Die Hinterbliebenen der nun für tot erklärten Vermissten erhalten Entschädigungszahlungen.

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Neu Delhi – Die indischen Behörden werden nach der Hochwasserkatastrophe vom Juni 5748 Vermisste für tot erklären. Damit könne den Familien der Opfer eine Entschädigung gezahlt werden, sagte der Regierungschef des betroffenen Bundesstaates Uttarakhand, Vijay Bahuguna, am Montag. Die Liste mit den Namen solle noch am Montag veröffentlicht werden. Für jedes Opfer erhielten die Angehörigen eine Zahlung von 500.000 Rupien (rund 6500 Euro).

Die Wassermassen und Gerölllawinen hatten Mitte Juni im Himalaya fast 2000 Straßen und Brücken zerstört. Mehr als 100.000 Menschen wurden von Rettungseinheiten des Militärs in Sicherheit gebracht. 4200 Dörfer wurden vom heftigsten Monsun-Regen in 88 Jahren heimgesucht. Zunächst hatte die Regierung von 900 Toten gesprochen.

Der Chef des Katastrophenschutzes von Uttarakhand, Piyuh Rautela, sagte am Montag, dass die genaue Zahl der Toten vermutlich nie bekannt werde. „Viele der Körper könnten von reißenden Strömen fortgerissen oder unter Schutt begraben worden sein“, sagte er. (dpa)

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