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Kinder auf Toilette gefangen, Feuerwehr hörte Hilferufe

Zur Suchaktion rückten neben der Feuerwehr auch Polizisten, Diensthundestreife und die Rettungshundebrigade aus.

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Hellmonsödt - Zwei Kinder haben sich irrtümlich am Freitagabend in Oberösterreich in einer öffentlichen Toilette eingesperrt. Sie wurden bald von ihren Eltern vermisst und schließlich in einer Suchaktion gefunden und befreit. Das gab die Pressestelle der Landespolizeidirektion Oberösterreich am Samstag in einer Aussendung bekannt.

Der sieben Jahre alte Bub und seine fünf Jahre alte Schwester aus Hellmonsödt im Bezirk Urfahr-Umgebung durften gegen 18.00 Uhr noch einmal zum nahegelegenen Spielplatz gehen. Vereinbart war, dass sie um 19.00 Uhr wieder daheim sind. Als sie nicht erschienen, machten sich die Eltern auf die Suche nach ihnen. Sie fragten auch bei Freunden und Verwandten nach. Weil dies erfolglos blieb, erstatteten sie um 21.20 Uhr Anzeige bei der Polizei.

Die Beamten alarmierten gleich die örtliche Freiwillige Feuerwehr, dazu eine Diensthundestreife und die Rettungshundebrigade. Zusätzlich zur Polizei waren 22 Personen samt einer Wärmebildkamera im Einsatz. Nach rund zwei Stunden wurden die Geschwister in einem öffentlichen WC gefunden und befreit. Sie waren zwar wie vereinbart am Kinderspielplatz gewesen, mussten aber die Toilette aufsuchen. Dabei sperrten sie sich irrtümlich ein. Erst die an der Suche beteiligten Feuerwehrleute hörten ihre Hilferufe. (APA)

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