Nach Bluttat in Schule - Achtjähriger nach wie vor in Lebensgefahr
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Der Zustand des Kindes sei unverändert kritisch, hieß es am Sonntag bei der Landeskliniken-Holding.
Foto: APA/HERBERT PFARRHOFER
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St. Pölten – Der Zustand des achtjährigen Buben sei unverändert kritisch, hieß es am Sonntag bei der Landeskliniken-Holding. Dem Bub war am Freitag in einer Volksschule in St. Pölten von seinem Vater in den Kopf geschossen worden. Der Bub musste nach der Tat mehrere Stunden lang notoperiert werden und befand sich auf der Intensivstation des Landesklinikums St. Pölten.
Zu der Bluttat war es am Freitag gegen 8.30 Uhr gekommen. Ein 37-jähriger gebürtiger Türke hatte seinen Sohn und dessen siebenjährige Schwester unter einem Vorwand aus deren Klassen geholt und dem Buben in der Schulgarderobe in den Kopf geschossen. Das Mädchen musste die Tat mitansehen, blieb aber körperlich unversehrt.
Nach seiner folgenden Flucht fand die Polizei den Mann tot im Auto. Auslöser für die Tat dürften familiäre Probleme gewesen sein, die Mutter der Kinder hatte erst vor kurzem die Scheidung eingereicht. (APA)
aktualisiert: So, 27.05.2012 11:30



