Zwei „Vergewaltigungen“ waren frei erfunden: Frauen angezeigt
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Die Tiroler Polizei konnte zwei Vergewaltigungsvorwürfe aufklären: Die Frauen hatten die Taten erfunden.
Foto: APA (Webpic)/hex
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Innsbruck – Die Beamten des Kriminalreferates beim Stadtpolizeikommando Innsbruck konnten zwei angezeigte Vergewaltigungen als Verleumdungen klären. Anfang Oktober zeigte eine 46-jährige Innsbruckerin ihren 54 Jahre alten Lebensgefährten an, von diesem in ihrer gemeinsamen Wohnung im Innsbrucker Stadtteil Hötting massiv vergewaltigt worden zu sein.
Wie die Ermittlungen und Einvernahmen des Kriminalreferates ergaben, wurde die Tat vom „Vergewaltigungsopfer“ und deren Schwester frei erfunden, um den Lebensgefährten aus der Wohnung zu vertreiben. Beide Frauen werden wegen Verdachts der Verleumdung angezeigt.
Eine weitere Vergewaltigung konnte die Innsbrucker Polizei ebenfalls als frei erfunden entlarven. Eine 17-jährige Jugendliche erstattete am 7. Oktober Anzeige, bereits am 02. Oktober gegen Mitternacht in der WC-Anlage eines Innsbrucker Lokals von einem 47-jährigen Mann vergewaltigt worden zu sein.
Der Mann habe sie gewaltsam und gegen ihren Willen zu sexuellen Handlungen genötigt. Durch die polizeilichen Ermittlungen und Einvernahmen ergaben sich aber Widersprüche. Das Mädchen gab schlussendlich an, die Anzeige nur erstattet zu haben, weil es ihr peinlich war, mit einem viel älteren Mann in der Toilette freiwillig Sex gehabt zu haben.
Nach Abschluss der Ermittlungen wird auch in diesem Fall wegen Verdachts der Verleumdung eine Anzeige erstattet. (tt.com)
aktualisiert: Mo, 10.10.2011 13:50






