Handyparken soll auch in Innsbruck bald möglich sein
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Beim Handyparken entfällt der Fußweg zu einem Automaten und die Suche nach Kleingeld.
Foto: Tiroler Tageszeitung / Thomas Bö
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Innsbruck - Die Bezahlung von Parkgebühren mit dem Mobiltelefon soll eine flexible Ergänzung zum herkömmlichen Parkschein darstellen. Um das auch in Innsbruck anbieten zu können, muss noch die Parkabgabenverordnung ergänzt werden. Der Stadtsenat stimmte am Mittwoch einstimmig einem entsprechenden Antrag an den Gemeinderat zu.
„Nach dem Vergleich mit den Handypark-Systemen in anderen Städten wurde für Innsbruck ein spezielles Modell ausgearbeitet“, so Verkehrsstadtrat Ernst Pechlaner. Demnach soll, um Missbrauch von „Dauerparkern“ vorzubeugen, die Ankunftszeit mittels Parkuhr (Parkscheibe) im Kfz gekennzeichnet werden müssen. (TT.com)
Technische Umsetzung
Um Handy-Parken zu ermöglichen, beauftragt die jeweilige Stadt einen Betreiber, die notwendige Infrastruktur bereitzustellen. Der Nutzer schließt einen Vertrag mit dem Betreiber, der daraufhin die Parkgebühren mit dem Kunden abrechnet und an die Kommune abführt.
Um einen Parkprozess zu starten, ruft der Nutzer beim Betreiber an oder übersendet eine SMS mit der individuellen Kennung des Parkplatzes. Damit beginnt der Parkvorgang. Um den Parkprozess zu beenden, muss der Nutzer beim Betreiber anrufen oder eine weitere SMS schreiben und sich so wieder ausbuchen.
Um die Bezahlung überprüfen zu können, haben die „Parksheriffs“ einen Zugang zur Datenbank der Betreiber. Dieser Zugriff kann über GPRS oder UMTS-fähige mobile Endgeräte, zum Beispiel ein Mobiltelefon, realisiert werden. (Quelle Wikipedia)
aktualisiert: Mi, 28.03.2012 17:32


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