Sandler wird mit Beeren überhäuft
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Los Angeles, 22 Februar 2012: Jennifer Aniston erhält einen Stern am „Walk of Fame“, Adam Sandler kann noch lachen.Foto: AP
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Los Angeles – Die Goldene Himbeere kann zu Recht als Anti-Oscar bezeichnet werden. Die „Razzies“ wurden 1980 als Gegenstück zur glanzvollen Oscar-Verleihung ins Leben gerufen und werden für Kinoflops und peinliche Leinwandauftritte verliehen. Legendär ist etwa der Auftritt von Hollywood-Star Sandra Bullock, die sich 2010 die Trophäe als „schlechteste Schauspielerin“ persönlich abholte (in der Komödie „Verrückt nach Steve“). Einen Tag später konnte sie sich dann über einen echten Oscar freuen und wurde als beste Schauspielerin in „Blind Side – Die große Chance“ geehrt.
Einen neuen Himbeeren-Rekord stellt heuer US-Schauspieler Adam Sandler auf. Er wurde insgesamt elfmal für den schlagzeilenträchtigen Negativpreis nominiert – noch nie zuvor in der Geschichte der „Razzies“ ist eine Person in einem Jahr so häufig für die „Auszeichnung“ vorgeschlagen worden. Geschafft hat der 45-Jährige dies u. a. als Darsteller in seinen Filmen „Meine erfundene Frau“ sowie „Jack und Jill“. Mit letzterem hat er sich auch für die Kategorie „Schlechteste Darstellerin“ qualifiziert, da er sowohl einen Mann als auch eine Frau spielt.
Doch noch hat der Hollywood-Star eine Schonfrist: Denn heuer werden die Anti-Oscars nicht wie üblich vor der Oscar-Verleihung, sondern erst am 1. April verliehen. Dieses Scherzdatum hatten sich die Organisatoren schon seit Langem gewünscht. Bis dahin kann sich Sandler wenigstens Gedanken machen, wie er all seine fruchtigen Auszeichnungen heimtransportieren wird. (dpa)



