Miss Tirol will ihrem Erfolg das Krönchen aufsetzen
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Von Katharina Zierl
Innsbruck, Baden – Sie wollen alle nur das eine: 19 Mädels kämpfen morgen Abend im Casino Baden um den Titel der Miss Austria. Unter den Schönsten Österreichs ist auch Lisa Höck, ihres Zeichens frisch gekürte Miss Tirol. Bereits gestern trat sie die Reise nach Baden an. „Ich bin schon aufgeregt und mach‘ mir Gedanken, wie das ablaufen wird“, erzählt die Kitzbühelerin kurz vor der Abfahrt.
Ihre Konkurrentinnen hat die 16-Jährige bereits bei einem Fotoshooting begutachtet. „Im ersten Moment war ich wirklich verunsichert, weil so viele hübsche Mädels mit dabei sind. Aber ich kann sowieso nur mein Bestes geben und schauen, was dabei rauskommen. Außerdem spielt die Tagesverfassung eine große Rolle“, sagt Höck. Punkten wolle die 1,77 Meter große Blondine mit Ausstrahlung und Natürlichkeit: „Die anderen sind zum Teil schon ziemlich künstlich. Vielleicht liegt darin mein Vorteil.“
Julia Hofer, Höcks Vorgängerin, die bei der letztjährigen Miss-Austria-Wahl Zweite wurde, streut der neuen Miss Tirol jedenfalls Rosen: „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Nachfolgerin. Sie ist sehr sympathisch und kann aus sich herausgehen.“ Dass Hofer im vergangenen Jahr so erfolgreich war, ist für Höck „auf jeden Fall ein Ansporn. Ich hoffe einfach, dass ich es auch so gut machen kann.“ Wenn es nach Tirols Missenmacher Helmut Gruber geht, hat Höck durchaus das Zeug zum Sieg: „Sie ist ein großes, hübsches Mädchen und müsste mit ihren Voraussetzungen eigentlich fix aufs Treppchen kommen.“ Dass die Teilnehmerinnen der Miss-Austria-Wahl mit Ehrgeiz an den Bewerb rangehen, bekam Höck bereits beim gemeinsamen Fotoshooting zu spüren: „Die Stimmung war angespannter als bei den Vorbereitungen zur Miss-Tirol-Wahl. Da merkt man, dass das noch mal eine andere Ebene ist. Aber so richtigen Zickenkrieg gab‘s bislang nicht.“
Speziell vorbereitet hat sich die Schülerin auf den Schönheitswettbewerb nicht: „Ich war mit der Schule eine Woche in Paris. Da habe ich noch mal Kraft getankt.“ Inzwischen habe Höck realisiert, dass sie sich jetzt Miss Tirol nennen darf. „Das hat schon ein bisschen gedauert. Aber jetzt, fünf Wochen nach der Wahl, muss ich sagen, es ist ein gutes Gefühl und ich bin auch ein bisschen stolz“, schmunzelt die 16-Jährige.
Dass sie zu jung sei, um den Druck im Schönheitsbusiness auszuhalten, glaubt Höck nicht: „Ich habe das alles ganz gut im Griff. Ich bin gern unterwegs, treffe gern neue Menschen.“ Auch Gruber ist davon überzeugt, dass Höck den Druck aushält: „Sie ist sehr weit für ihr Alter. Da gibt‘s 25-Jährige, die lang nicht so erwachsen sind.“





