Lobbying für moderne Kunst
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Altobmann Michael Geiger mit Kassierin Brigitte Schild, Obmann-Stv. Karin Friedrich, dem künstlerischen Leiter Alois Schild, Schriftführerin Ilse Geiger und Obmann Martin Seiwald (von links).Foto: Spielbichler
Foto: Spielbichler
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Kramsach – Auf 20 bewegte Jahre Kulturarbeit mit überregionaler Bedeutung kann der Verein „Freunde zeitgenössischer Kunst“ in Kramsach heuer zurückblicken. Bei der Neuwahl wurde der Vereinsvorstand einstimmig wie gehabt für weitere zwei Jahre bestätigt und Altobmann Michael Geiger erhielt als symbolisches Danke ein „Prähistorisches Reiterdenkmal“ aus der Werkstatt von Alois Schild, dem künstlerischen Leiter des aktiven Kulturvereins.
Um Akzente zu setzen und Aktionen durchzuführen, dazu rief eine Hand voll Kulturbegeisterter in Kramsach den Verein „Freunde zeitgenössischer Kunst“ ins Leben, der nun seit 20 Jahren das Kunstforum „Troadkastn“ und den Skulpturenpark an der Brandenberger Ache „bespielt“. Kunst als Teil des Lebens begreifen, auch als Sprachrohr für kritische, unangenehme Themen – mit Offenheit, Aufgeschlossenheit gegenüber Neuem und Toleranz, in Interaktion mit heimischen und internationalen Künstlern, ist die Idee der Vereinsarbeit.
Dass die Arbeit von einer lebendigen Gemeinschaft geschätzt wird, zeigt der beständig steigende Mitgliederstand – 2011 kamen rund 30 dazu, jetzt sind es 173 – ebenso wie der zahlreiche Besuch bei Ausstellungen und Veranstaltungen. Im Jubiläumsjahr blickt man zurück und feiert – mit einem Fest im Juni und einem Katalog mit einem angepeilten Umfang von 250 Seiten. (vsg)



