Electron mit erster CD am Markt
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Im Gewölbe des Ehrenberg-Kellers präsentierten die fünf Mitglieder der Nachwuchsband Electron ihre erste CD.Foto: Schrettl
Foto: Laura Schrettl
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Von Laura Schrettl
Reutte – Eine für das Außerfern nicht gerade typische Band präsentierte kürzlich in einer für diesen Zweck ebenso außergewöhnlichen Location, im Ehrenberg-Keller, ihre erste CD „All lights on the River“. Die Band heißt Electron. Aufhorchen ließen die Nachwuchstalente letztes Jahr bei Österreichs größtem Bandcontest, dem „Local Heroes Austria 2011“. Damals überzeugte die Band aus dem Bezirk Reutte Publikum und Jury und belegte aus über 350 angetretenen Bands den dritten Platz (die TT berichtete).
Für ihre Musik – eine Mischung aus Indie und Electronica – lassen sich im Außerfern höchstwahrscheinlich nur vereinzelt Fans finden. Das wissen auch die Bandmitglieder. Die Alternativ-Combo besteht seit 2010. Fabian Haider, Benjamin Ziernhöld und Bogdan Dujic hatten vorher schon eine Coverband. Das war den Jungs aber zu wenig. Sie wollten ihre eigenen Ideen verwirklichen. Daraufhin holten sie sich Sophia Tlusty mit ins Boot. Jan Haußels, der im November Schlagzeuger Elias Walch ablöste, komplettiert die Fünferrunde. „Die CD aufzunehmen, war ein Baustein, der uns noch gefehlt hat, der nächste Schritt ist dann ein Video. Irgendwann haben wir unser Haus komplett, dann schauen wir, was sich weiter ergibt. Bei uns dauert das alles etwas länger, weil wir uns nur sehr selten sehen“, berichtet Fabian Haider. Auf der neu erschienenen CD sind fünf ihrer eigenen Lieder zu finden.
Ihre Auftritte sind alles andere als durchgeplant. „Bei uns wird viel improvisiert, weil wir eben wenig Zeit für Proben haben. Das ist teilweise total aufregend“, antwortet Haider auf die Frage, wie sie das denn hinkriegen, wenn alle Bandmitglieder so verstreut leben. „Es ist kein normales Bandsystem, das wir haben, wir stehen mehr oder weniger immer unter Strom, weil es nicht anders geht.“
Die CD-Präsentation war gelungen, dennoch sind vorerst keine weiteren Konzerte im Außerfern geplant. Alle fünf glauben zu wissen, dass sie mit ihrem Musikstil hier nicht weiterkommen und wollen sich deshalb anderswo umschauen.



