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Weltpolitik

Syrischer Premier überlebte Anschlag in Damaskus

Zumindest ein Mitglied von Halkis Sicherheitsleuten wurde getötet.

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Damaskus – Der syrische Ministerpräsident Wael al-Halki hat am Montag einen Bombenanschlag im Zentrum von Damaskus überlebt, der seinen Konvoi zum Ziel hatte. Das berichtete der von der libanesischen Hisbollah betriebene TV-Sender „Al-Manar“. Die Hisbollah steht dem Regime des syrischen Präsidenten Bashar al-Assad nahe.

Das staatliche syrische Fernsehen hatte zuvor gemeldet, eine „terroristische Explosion“ im Mezze-Viertel habe Opfer gefordert. Laut der in London ansässigen syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte wurde zumindest ein Mitglied von Halkis Sicherheitsleuten getötet.

Premier blieb unverletzt

Der Ministerpräsident sei bei dem Anschlag unverletzt geblieben, berichteten das syrische Staatsfernsehen und der Fernsehsender „Al-Manar“ von der libanesischen Hisbollah. Laut arabischen Medien und Oppositionellen explodierte neben dem Konvoi von Wael al-Halki eine Autobombe. Halki hatte das Amt des Regierungschefs im vergangenen August übernommen, nachdem der vorherige Ministerpräsident Riad Hijab zur Opposition übergelaufen war.

Das staatliche Fernsehen hatte zuvor gemeldet, bei einem Terroranschlag in der syrischen Hauptstadt habe es Opfer gegeben. Die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte erklärte, bei der Explosion im Viertel Al-Mezze sei ein Leibwächter getötet worden. (APA/dpa/Reuters/AFP)

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