Harter hoffen auf Zufahrt
Hart – „Wir müssen damit leben, was Fügen plant oder anschafft“, sagt der Harter Bürgermeister Alois Eberharter zu den Fügener Verkehrsplänen. „Wenn die Fügener ihre internen Probleme lösen, ist die Anbindung Hart automatisch gelöst – wo sie sein wird, ist gleich“, meint Eberharter. Eine Anbindung über einen beschrankten Bahnübergang – das sehen die jüngsten Pläne aus Fügen vor – halte er allerdings für „nicht mehr zeitgemäß“. Jedenfalls wolle man nicht auf eine zweite Talstraße warten müssen, um eine Zufahrt zu bekommen. Eberharter: „Man muss auch nicht alles verbauen. Auch die Naherholung ist wichtig.“ Die Kritik von Fügens BM Walter Höllwarth, dass auch die Harter schauen müssen, dass auf ihrer Seite des Zillers die Dörfer mit zweispurig ausgebauten Straßen verbunden werden, kann Eberharter nachvollziehen. „Ein Teilstück haben wir schon verbreitert. Die Strecke Haselbach bis Stumm ist verhandelt, aber es ist wegen der Finanzierung noch zu keiner Einigung mit dem Land gekommen“, informiert der Harter Gemeindechef. (ad)




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