Land steckt 1,8 Mio. Euro in die Forschung
![]() Foto: TT / Thomas Boehm
|
||
Innsbruck – Krebserkrankungen sind die häufigste Todesursache in der westlichen Welt. Seit 2008 sind 150 Arbeitsplätze für hoch qualifizierte Mitarbeiter entstanden. „Tirol hat sich in der Krebsforschung einen ausgezeichneten Ruf erarbeitet, nun soll das auch bei der Forschung im Bereich Parkinson, Alzheimer und Demenz gelingen“, erklärte Gesundheitslandesrat Bernhard Tilg.
Die Landesregierung segnete gestern eine Investition von insgesamt 1,8 Millionen Euro für die Krebs- und Demenzforschung ab. Ziel sei es, die Forschung mit der klinischen Anwendung zu verknüpfen. Bindeglied ist das Austrian Drug Screening Institute (ADSI), das in Innsbruck angesiedelt ist. 1,2 Mio. Euro fließen vom Land in das Institut, die Tilak steuert 1,3 Mio. Euro bei, der Bund und die Industrie fetten das Budget auf insgesamt neun Millionen auf. Das ADSI soll sich auf die frühe Entwicklung von Arzneistoffen konzentrieren. „Hier ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Pharmaindustrie und Oncotyrol geplant“, erklärt Tilg. ADSI-Leiter sind Günther Bonn von der Stammuni und Lukas Huber von der Med-Uni. (TT)



