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Pumper als Wiederholungstäterin von NADA für acht Jahre gesperrt

Die Sperre der Langstreckenläuferin endet erst am 5. März 2020.

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Wien – Österreichs ehemalige Leichtathletik-Hallen-EM-Medaillengewinnerin Susanne Pumper ist von der Nationalen Anti-Doping-Agentur (NADA) rückwirkend ab 6. März 2012 für acht Jahre gesperrt worden. Die Länge der Sperre, die erst am 5. März 2020 endet, wurde von der NADA Austria damit begründet, dass die 42-Jährige eine Wiederholungstäterin in Sachen Doping ist.

Langstreckenläuferin Pumper war bereits im Frühjahr 2008 zweimal positiv auf EPO getestet und deshalb für zwei Jahre gesperrt worden. Am 19. Dezember 2011 brachte die NADA Austria einen weiteren Prüfantrag wegen eines Verstoßes gegen geltende Anti-Doping Bestimmungen bei der Österreichischen Anti-Doping Rechtskommission (ÖADR) ein. „In diesem Prüfantrag wurde Athletin Susanne Pumper vorgeworfen, dass sie Ende 2008 20.000 Einheiten Dyn-EPO und 30.000 Einheiten EPO zum Preis von 200 Euro erworben hat“, hieß es in der Pressemitteilung der NADA am Montagvormittag.

Das von der Rechtskommission durchgeführte Verfahren habe unter Berücksichtigung der vorgelegten Beweise und der Stellungnahmen der Athletin ergeben, „dass Susanne Pumper des Verstoßes gegen die Anti-Doping Bestimmungen schuldig zu sprechen war“. Die achtjährige Wettkampfsperre gegen Pumper, die sämtliche Vorwürfe bestreitet, umfasst „jede Form der Teilnahme (sowohl als Wettkämpfer als auch als Betreuer oder Funktionär) an Veranstaltungen“.

Sämtliche Ergebnisse, die von Pumper nach dem Vergehen 2008 erzielt worden sind, sind gestrichen worden. Damit hat die Wienerin, die 2005 in Madrid Hallen-Vizeeuropameisterin über 3.000 m geworden war, auch ihre beiden Marathon-Staatsmeistertitel der Jahre 2010 und 2011 verloren. Pumper wurde weiters zum Ersatz der Kosten des Verfahrens verpflichtet. Sie hat vier Wochen Zeit, Rechtsmittel einzulegen. (APA)

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