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Boxen

Klitschko spielt Rekordbörse herunter: Ego wichtiger als Geld

Der Kampf von Wladimir Klitschko gegen Alexander Powetkin wurde vergangene Woche für 23 Millionen Dollar versteigert. Zuvor muss der Schwergewichts-Weltmeister seine Titel aber gegen Francesco Pianeta verteidigen.

Mannheim - Für Boxweltmeister Wladimir Klitschko spielt die Rekordbörse, die ihm bei seinem Kampf gegen Alexander Powetkin winkt, angeblich nur eine Nebenrolle. „Geld ist für mich nie die Motivation gewesen, sondern immer nur mein Ego“, sagte der 37 Jahre alte IBF-, WBA- und WBO-Champion am Montag in der Mannheimer SAP-Arena. Der jüngere der beiden Klitschko-Brüder verteidigt dort am 4. Mai seine Titel gegen den Deutsch-Italiener Francesco Pianeta.

Klitschko verbat sich weitere Fragen zum Duell mit dem Russen, das in der vergangenen Woche für mehr als 23 Millionen Dollar versteigert wurde und voraussichtlich am 31. August in Moskau stattfinden wird. Der Dreifach-Champion aus der Ukraine erhält 75 Prozent der Summe, so viel wie noch nie in seiner Karriere. „Wladimir wird Pianeta nicht unterschätzen und schon an den übernächsten Kampf denken“, versicherte Klitschko-Manager Bernd Bönte.

Herausforderer Pianeta gab sich zehn Tage vor der größten sportlichen Herausforderung seiner Karriere wie gewohnt zurückhaltend. „Ich bin kein Mann großer Worte. Mein Sohn hat vier Tage nach dem Kampf Geburtstag. Ich hoffe, dass ich ihm etwas Besonderes schenken kann“, sagte der 28-Jährige aus dem Magdeburger SES-Stall. (APA)