Von Steyr bis Hong Kong: Wo die Ex-Wacker-Kicker heute spielen
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Olushola Aganun verdient sein Geld heute in Vietnam bei Hoa Phat Hanoi.
Foto: gepa
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Ousseni Zongo, 27 - FC Velletta (Malta)
Der Mittelfeldspieler aus Burkina Faso kickte 2005 ein halbes Jahr beim FC Wacker. Seit seinem Abgang aus Tirol kickte der 27-Jährige bei vier portugiesischen und zwei maltesischen Teams. In dieser Saison absolvierte Zongo 15 Spiele, erzielte fünf Treffer und bereitete zwei vor. Damit hat er großen Anteil am Erfolg des Vereins aus der Hauptstadt, der die Tabelle derzeit mit vier Punkten souverän anführt.
Olushola Aganun, 27 - Hoa Phat Hanoi (Vietnam)
Einst war Aganun der Liebling der Tivoli-Nordtribüne. Heute verdient der Stürmer sein Geld in Vietnam. Nach zwei wenig erfolgreichen Jahren bei CLB bong da Dong Thap (5 Spiele, 2 Tore) wechselte „Shola“ zu Jahresbeginn zum Liga-Konkurrenten Hoa Phat Hanoi.
Milan Pacanda, 33 - 1. FC Znojmo (Tschechien)
23 Spiele, 7 Tore - so lautete die Bilanz von Milan Pacanda in der Saison 2005/06 beim FC Wacker Innsbruck. Damit vermochte der heute 33-Jährige die schwarz-grüne Vereinsführung nicht zu überzeugen, weshalb die Kaufoption nicht gezogen wurde und der Angreifer nach Tschechien zurückkehrte. Dort tingelte Pacanda durch die zweithöchste Spielklasse, heuerte zwischenzeitlich sogar in Kasachstan an. Mittlerweile spielt die ehemalige Nummer neun seit drei Jahren beim 1. FC Znojmo. Der Verein dürfte vor allem Fans der EBEL-Eishockeyliga ein Begriff sein.
Vaclav Kolousek, 35 - Zbrojovka Brünn (Tschechien)
Auch den ehemaligen Mittelfeld-Regisseur hat es mittlerweile in seine Heimat zurückverschlagen. Kolousek, der nach seinem Wacker-Gastspiel noch drei Jahre für Wiener Neustadt kickte, erlebt den Herbst seiner Fußballer-Karriere in der zweiten Liga bei Zbrojovka Brünn.
Jiri Masek, 33 - Lokomotive Leipzig (Deutschland)
Noch eines dieser Stürmer-Missverständnisse in Schwarz-Grün. Der baumlange Tscheche blieb 2006/07 mit drei Toren deutlich unter den Erwartungen der Vereinsverantwortlichen, spielte aufgrund von Personalsorgen in den letzten beiden Saisonspielen für Wacker sogar als Innenverteidiger (0:2 gegen Salzburg, 1:6 in Mattersburg). Danach begann die große Wanderschaft: Mit Ankaragücü (TUR), Mlada Boleslav (TCH), Ruzomberok (SVK), Salamis Famagusta (CYP), Kinyras Peyias (CYP), Viktoria Zizkov (TCH) und letztendlich Lokomotive Leipzig (Oberliga/GER) schaffte Masek in fünf Jahren sieben Vereine - keine schlechte Quote.
Emmanuel Clottey, 24 - Bechem United (Ghana)
Warum Helmut Kraft den Stürmer in der Saison 07/08 aus Ghana nach Innsbruck holte, das weiß der ehemalige Wacker-Coach wohl selbst nicht so genau. Nach einem kurzen Gastspiel in Dänemark kehrte Clottey nach Ghana zurück. Sein Verein Bechem United schaffte es 2010 sogar in die heimischen Schlagzeilen, als Attila Sekerlioglu als Trainer anheuerte. Nach zwei Partien war allerdings wieder Schluss. Die Spieler sollen sich gegen den Coach gestellt haben.
Alfred Arthur, 25 - Ashanti Gold (Ghana)
Der Linksverteidiger kam auch nicht über ein sechsmonatiges Engagement beim Tiroler Traditionsverein hinaus. Arthur versuchte sein Glück ein Jahr beim serbischen Erstligisten FK Jagodina ehe er zu seinem Stammclub Ashanti Gold zurückkehrte.
Mattias Lindström, 31 - Helsingborg (Schweden)
Auch für Mattias Lindström war das Tivoli-Stadion nur ein halbes Jahr Heimstätte. Der Schwede tat sich in Österreich schwer, konnte sich später auch beim SV Mattersburg nicht entscheidend durchsetzen. Bei seinem Heimatverein Helsingborg hat sich der zentrale Mittelfeldspieler wieder zum Stammspieler und Leistungsträger gemausert.
Peter Orosz, 30 - Vorwärts Steyr
Mit neuen Toren schoss sich Peter Orosz im Wacker-Dress sogar ins ungarische Nationalteam. Doch mit dem Abstieg 07/08 begann auch der große Abstieg des Angreifers. Gastspiele in Kreta und bei Vasas Budapest waren nicht von Erfolg gekrönt. Mittlerweile geht Orosz bei Vorwärts Steyr in der Regionalliga Mitte auf Torjagd.
Joao Batista Lima, 26 - FC Tai Po (Hongkong)
Der Brasilianer war am Tivoli besser bekannt unter dem Namen „Mossoro“. Der Mittelstürmer bestritt im März 2009 sein erstes Match im Wacker-Trikot. Nach einem ansprechenden Frühjahr zog er sich im Juli in einem Testspiel gegen Unterhaching einen Kreuzbandriss zu und feierte erst zum Rückrundenbeginn der Ersten Liga im März 2010 sein Comeback. Nach mageren sechs Toren für den FCW war sein Gastspiel in Tirol im Sommer beendet. Ein Jahr suchte der Südamerikaner vergeblich nach einem Verein, eher er beim FC Tai Po in Hongkong fündig wurde. Dort hält er inzwischen bei einem Treffer in fünf Partien.
Fabiano de Lima Campos Maria, 26 - Metalurg Zaporizhya (Ukraine)
Bei Rapid konnte sich der brasilianische Angreifer nicht durchsetzten und sollte deshalb ab Sommer 2008 beim FC Wacker Spielpraxis sammeln. Nach dem Meistertitel und dem Aufstieg in die Bundesliga musste Fabiano aber bei den Schwarz-Grünen im Sommer 2010 den Hut nehmen. Nach einer Saison beim griechischen Erstligisten Aris Thessaloniki verschlug es ihn in die zweite ukrainische Liga. Beim Tabellenführer reicht es aber nicht mehr als zu Kurzeinsätzen.
aktualisiert: Do, 16.02.2012 12:44



