Wacker holt bei der Admira einen Punkt
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Marco Kofler stemmte sich mit allen Kräften gegen Admiras Daniel Drescher.
Foto: gepa
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Südstadt – Der FC Wacker Innsbruck hat am Samstagabend beim Tabellennachbarn Admira ein 1:1-Unentschieden erreicht. Den Treffer für die Tiroler erzielte Julius Perstaller bereits in der 21. Minute. Die Südstädter kamen in Hälfte zwei durch einen Jezek-Elfmeter (57.) noch zu einem verdienten Punkt.
Der FC Wacker begann auf dem Papier sehr defensiv. Gleich sieben gelernte Abwehrspieler - Kofler, Dakovic, Bea, Hauser in der Viererkette, davor Svejnoha, Bilgen und Harding - schickte Wacker-Trainer Walter Kogler ins Spiel gegen die Admira, wollte so den Ausfall von Kapitän und Mittelfeld-Abräumer Tomas Abraham kompensieren. Aber Papier ist geduldig und die Schwarz-Grünen nahmen entgegen aller Vermutungen das Heft selbst in die Hand, setzten die Admira gleich von Beginn an ordentlich unter Druck und verlegten sich nicht nur aufs Kontern.
Etwas Glück war schließlich beim Führungstreffer dabei, denn Christopher Wernitznig, der an Admira-Keeper Patrick Tischler scheiterte, stand im Abseits. Sein Pass zu Julius Perstaller und dessen Treffer zum 1:0 (21.) hätte also nicht mehr zählen dürfen. Sei‘s drum: Wacker spielte munter weiter und wäre durch den Torschützen beinahe zum 2:0 gekommen. Perstallers Kunstschuss verfehlte allerdings nur um Zentimeter das Kreuzeck (36.).
Den Start der zweiten 45 Minuten verschliefen die Tiroler dann komplett. Die Admira konnte daraus vorerst noch kein Kapital schlagen, weil Schlussmann Szabolcs Safar nicht nur außerhalb des 16-Meter-Raumes per Kopf zur Stelle war sondern auch auf der Linie gegen Sabitzer, Hosiner und Co. rettete. Beim Elfmeter von Patrik Jezek (57.) nach einem diskussionswürdigen Handspiel von Svejnoha war aber selbst der Wacker-Schlussmann machtlos - 1:1.
Die Kogler-Elf zeigte sich vom Gegentor geschockt. Die Ordnung aus Halbzeit eins konnte nicht mehr hergestellt werden, nur noch selten tauchten die Innsbrucker in der Offensive auf und wenn, wurde es nicht wirklich gefährlich. Perstallers Schuss (54.) ging ebenso daneben wie Schreters Kopfball (76.). Die Gastgeber blieben weiter konkreter in ihren Aktionen. Safar musste im Eins-gegen-Eins mit Patrick Mevoungou ein weiteres Mal in extremis retten (74.).
Die letzte nennenswerte Chance im Spiel blieb allerdings den Tirolern vorbehalten. Einen Kopfball des eingewechselten Ildiz konnte die Admira entschärfen (88.). So blieb es beim 1:1. Einem Unentschieden, das beiden Mannschaften im Rennen um die Europacup-Plätze nicht weiterhilft. In der Tabelle liegt der FC Wacker sechs Runden vor Schluss vier Punkte hinter den drittplatzierten Riedern.
„Wir haben das Spiel im ersten Durchgang gut im Griff gehabt. Leider haben wir den Schwung der ersten Hälfte nicht mitnehmen können und müssen am Ende mit dem 1:1 zufrieden sein. Schade, da wäre mehr drinnen gewesen“, haderte Perstaller nach dem Match. Ist das Ziel Europacupplatz noch realistisch? „Wenn wir jetzt ein bisschen in einen Lauf kommen, ist sicher alles noch drinnen. Unentschieden werden uns aber nicht mehr weiterhelfen“, analysierte der Torschütze. (tt.com)
Admira - FC Wacker Innsbruck 1:1 (0:1)
Tore: Jezek (57./Elfmeter) bzw. Perstaller (21.)
FC Wacker: Safar; Kofler, Dakovic, Bea, Hauser; Harding (76. Ildiz), Svejnoha, Bilgen (62. Merino); Schreter, Wernitznig; Perstaller (69. Burgic)
aktualisiert: Sa, 14.04.2012 20:34


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