WSG Wattens auch nach der elften Runde unbesiegt: 0:0
Fußball – Tiroler Unterhaus
Westliga: Wattens – Dornbirn0:0 800, Gishammer. Hall – Seekirchen2:3 (0:2) 70, Zubcic. Tore: Huber (57.), Neumair (64.) bzw. Mayr (28.), Gürcan (45.), Stockinger (50.). Neumarkt – Kufstein1:0 (1:0) 250, Halder. Tore: Kreuzer (12.). Union – St. JohannSa, 15.30 Wacker A. – SaalfeldenSo, 15.30
UPC Tirol Liga: Kundl – Völs1:2 (1:1) 250, Taletovic. Tore: W. Spüanring (45., Elfmeter) bzw. Riedl (19.), Bangratz (50.). SVI – Telfs1:2 (1:0) 210, C., Et. Tore: Seelaus (5.) bzw. Bernardin (46.), Krismer (75.). Die weiteren Freitagsspiele: LO: Söll – Bruckhäusl3:2 (2:2) GO: Wörgl – Thiersee2:1 (2:0) GO: Finkenberg – OLKA2:2 (0:2) GW: Götzens – Stams1:0 (1:0) GW: Veldidena – Oberhofen1:0 (0:0) BLO: Fritzens – Ried/Kalt.2:1 (0:1) BLW: Rum – Sellraintal5:1 (2:0) 1.O.: Ellmau – Hochfilzen2:0 (1:0) 1.W.: Grinzens – Telfs IISpielabbruch 2.0.: Hippach II – Jenbach II4:0 (0:0)
Von Peter Hechenberger
Innsbruck. – Auch nach dem gestrigen 0:0 im Spitzenspiel der elften Runde gegen Dornbirn bleibt die WSG Wattens Tabellenführer der Westliga. Nur mit einem klaren Sieg im Derby bei Austria Salzburg könnte Anif die Tiroler, die noch kein Spiel verloren haben, heute überholen. Robert Auer, sportlicher Leiter der WSG, sprach nach Schlusspfiff von einem „besseren 0:0. Es hätte auch 1:1 oder 2:2 ausgehen können.“ Vor der Pause bewahrte Oswald mit einem Traumreflex die Wattener vor einem Rückstand, in der zweiten Hälfte setzte Weissenbrunner das Leder per Kopf an die Latte. Was Auer aber besonders freute waren 800 Zuschauer im Alpenstadion: „Der erfrischende Fußball unserer jungen Truppe wird jetzt auch von den Fans honoriert.“
Kufstein verlor mit dem 0:1 in Neumarkt sein fünftes Spiel in Folge und Trainer Thomas Silberberger haderte mit seinen Spielern: „Sie stehen sich immer wieder selbst im Weg.“ Wie man die Krise überwindet ist Silberberger auch klar: „Uns helfen keine Zurufe von außen und Diskussionen. Wir können nur selbst aus dieser Situation herauskommen.“
Ähnliches denkt sich auch Hall-Trainer Markus Schnellrieder nach dem 2:3 zuhause gegen Seekirchen. „Ein Remis wäre möglich gewesen. Aber der Schiedsrichter hat ein Elfmeter-Foul an Huber im Finish nicht gegeben.“



