Verdacht der Preisabsprache: Razzia bei Billa-Mutter Rewe
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Das Hauptgebäude von Rewe International in Wiener Neudorf.
Foto: APA/GEORG HOCHMUTH
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Wien - Der Handelskonzern Rewe International, zu dem die Ketten Billa, Merkur, Bipa, Penny und Adeg gehören, hat am Montag und Dienstag unliebsamen Besuch von der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) bekommen. Seit Montag finden in der Unternehmenszentrale in Wiener Neudorf wegen des Verdachts auf Preisabsprachen Hausdurchsuchungen statt. Die BWB vermutet sowohl Absprachen mit Lieferanten als auch mit Wettbewerbern.
Rewe-Sprecherin Corinna Tinkler bestätigte die Untersuchungen, wollte sich aber nicht näher dazu äußern. „Wir haben der Behörde die Unterlagen zur Verfügung gestellt und arbeiten mit ihr zusammen“, sage sie lediglich.
Von den Mitbewerbern Spar, Hofer und Zielpunkt will niemand etwas zu den Hausdurchsuchungen sagen oder sei selbst betroffen, ergab ein APA-Rundruf.
Nach APA-Informationen lief die Hausdurchsuchung bei Rewe mit 15 Mitarbeitern. Anfangs seien zusätzlich 15 Kriminalbeamte dabei gewesen. Der Verdacht lautet einerseits, dass mit Lieferanten Preise vereinbart würden, die von den Lieferanten dann auch mit Konkurrenten fixiert werden.
Der Lieferant wäre die „Informationsplattform“. Solche Absprachen gelten als „Sternkartell“. Andererseits vermutet die BWB aber auch direkte Preisabsprachen mit Konkurrenten. (APA)
aktualisiert: Di, 28.02.2012 15:24






