Hotels weltweit teurer, Preisverfall in Innsbruck
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Die teuerste Stadt weltweit ist New York. Pro Nacht und Zimmer wurden im Schnitt 187, 25 Euro bezahlt.
Foto: AP
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Köln – Die wachsende Nachfrage nach Geschäftsreisen und die Euro-Schwäche haben die Hotelpreise weltweit angeheizt. Das geht aus einer Erhebung der Buchungsplattform HRS für das 2. Quartal 2012 hervor. Den größten Preissprung machte Tokio, wo die Preise nach der Fukushima-Katastrophe binnen eines Jahres um 49 % auf knapp 130 Euro pro Nacht und Zimmer anzogen.
Teuerste Stadt weltweit ist New York, wo pro Nacht und Zimmer im Schnitt 187,25 Euro bezahlt wurden (+4,5 %), gefolgt von Rio de Janeiro (+37 % auf 178 Euro). Am günstigsten blieben Bangkok (54 Euro) und Mexiko-Stadt (60 Euro), teilte HRS mit, zu dem auch das Innsbrucker Alpenportal Tiscover gehört.
In Europa verteidigte Moskau den Spitzenplatz mit 151 Euro pro Zimmer vor Zürich (150 Euro). Mehr Geld verlangten etwa auch die Touristiker in Paris, Prag und London. Den stärksten Preisanstieg in Europa gab es in den skandinavischen Metropolen Stockholm (+8,8 % auf 131,59 Euro) sowie Helsinki (+11,3 % auf 127 Euro).
In Wien hingegen gaben die Zimmerraten mit 99 Euro pro Nacht um 1,3 % nach. Während die Preise in praktisch allen großen Landeshauptstädten zulegten, konnten die Innsbrucker Hoteliers weniger für ihre Zimmer verlangen.
Der Durchschnittspreis sank um 1,82 % auf knapp 85 Euro. Deutlich mehr zahlte man in Salzburg (+7,8 % auf 94,27 Euro), Klagenfurt (+7,3 % auf 90 Euro) oder Bregenz (+7,62 % auf 103,92 Euro). Auch Graz und Linz konnten um 2,9 % bzw. 6,8 % zulegen und verlangten 83,63 Euro und 88,62 Euro. (wer)






