Razzia bei Rewe: Preise von Kaffee und Bier im Visier
Wien – Sind teure Lebensmittel das Ergebnis von Preisabsprachen der Handelskonzerne? Diesen Verdacht hat jedenfalls die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB), die auch am Mittwoch ihre Hausdurchsuchung beim Rewe-Konzern fortsetzte. Seit Montag filzen Ermittler den Firmensitz in Wiener Neudorf wegen des Verdachts auf Preisabsprachen sowohl mit Lieferanten als auch mit Konkurrenten. Zu Rewe gehören die Ketten Billa, Merkur, Bipa, Penny und Adeg.
Im Zentrum des Interesses der Ermittler stehen vor allem die Preise für Bier und Kaffee. „Darauf wird besonderes Augenmerk gelegt“, bestätigte Veronika Haubner von der BWB. Allerdings sehe man sich alle Produktgruppen ganz genau an. Am Mittwoch waren 14 Mitarbeiter im Einsatz, heute werde die Razzia wohl weitergehen. Ob es auch Ermittlungen gegen Konkurrenten gibt, wollte die Behörde nicht kommentieren. Von den Mitbewerbern Spar, Hofer und Zielpunkt wollte niemand etwas zu den Hausdurchsuchungen sagen oder sei selbst betroffen, berichtete die APA. MPreis hatte betont, dass es „keinerlei Kontakte“ zu Mitbewerbern gebe. Dies würden „Bestpreise“ u. a. bei Bier belegen. (wer)





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