02.03.2012
Österreich
Brau Union: „Keine Absprache“
Wien – Brau-Union-Chef Markus Liebl hat am Donnerstag für sein Haus zurückgewiesen, in Absprachen verwickelt zu sein, die kolportierten Gerüchten zufolge einer der Gründe für die dieswöchigen Hausdurchsuchungen der Wettbewerbsbehörde (BWB) beim Handelskonzern Rewe gewesen sein sollen. „Für unser Unternehmen kann ich sagen, es hat keine Preisabsprache gegeben,“ sagte Liebl. Man sei auch sicher kein Kronzeuge.
Die Brau Union Österreich (Hauptmarken Gösser, Zipfer, Schwechater, Puntigamer) hat 2011 mit 2170 Beschäftigten 624 Mio. Euro umgesetzt. Das war ein Plus von 4,7 %. Den gesamten Bierabsatz hat das zum niederländischen Heineken-Konzern gehörende Unternehmen um 3,6 % oder 166.000 Hektoliter auf 4,743 Mio. hl angehoben. (APA)
Tiroler Tageszeitung, Printausgabe vom Fr, 02.03.2012
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