Ab April um 3,47 Prozent mehr für Bankangestellte
Nach sechs Runden - samt abendlichem Spitzengespräch am Mittwoch - ist die diesjährige Gehaltsverhandlung für die rund 80.000 Beschäftigten in den Kreditinstituten abgeschlossen worden. Die Durchschnittsgehälter steigen ab April um 3,47 Prozent. Bei höheren Gehaltsklassen wurde ein „Deckel“ eingezogen.
Am Vormittag hat die Gewerkschaft dem am Vortag unterbreiteten Arbeitgeberangebot zugestimmt, hieß es zur APA.
Mit 1. April steigen die Gehälter linear um 3,1 Prozent, dazu gibt es einen Fixbetrag von 9,50 Euro. Für das Durchschnittsgehalt heißt das 3,47 Prozent mehr.
Um den Zuwachs bei den höheren Gehältern zu dämpfen, wurde eine Deckelung mit 150 Euro im Monat eingezogen. Das heißt, niemand kann aus der Valorisierung mehr als 150 Euro im Monat zusätzlich aufs Konto erhalten.
Für die Arbeitgeberseite zeigte sich Sparkassenverbandsgeneral Michael Ikrath „froh über einen Abschluss mit Augenmaß“. Für die Mitarbeiter sei dies eine „faire Anerkennung“ ihrer Leistung, und die Institute könnten die zusätzlichen Kosten stemmen, ohne dass ihre wirtschaftliche Handlungsfähigkeit oder Existenz bedroht wäre, so Ikrath zur APA.
Die letzten Banker-Abschlüsse lagen im Schnitt bei 2,3 Prozent (für 2011), 0,75 Prozent plus 15 Euro Fixbetrag (2010), 3,7 Prozent (2009), 3,3 Prozent (plus 0,2 Prozent Pensionskassenbeiträge, 2008) oder 2,55 Prozent (2007).
aktualisiert: Do, 29.03.2012 13:23






