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Halbjahresbilanz

Hypo Alpe-Adria erhält 700 Millionen Euro vom Staat

Die Hauptversammlung wird am 23. Juli eine Kapitalerhöhung in Höhe von 700 Mio. Euro beschließen.

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Wien – Bei der notverstaatlichten Hypo Alpe Adria ist bereits die Hälfte des Grundkapitals aufgezehrt. Die Republik Österreich als Eigentümerin muss nun bei einer Kapitalerhöhung 700 Mio. Euro besteuern, damit die Bank im Halbjahr noch bilanzieren kann. „Die Hauptversammlung wird daher am 23. Juli 2013 eine Kapitalerhöhung in Höhe von 700 Mio. Euro beschließen, mit der die Einhaltung der bankaufsichtsrechtlichen Vorschriften hinsichtlich Kapitalausstattung und Großveranlagungsgrenzen gewährleistet werden soll“, teilte die Hypo Alpe-Adria am Freitagabend ad hoc mit.

Anfang Juli hatte Finanzministerin Maria Fekter (ÖVP) bereits signalisiert, dass die budgetierten 700 Mio. Euro zumindest für die Halbjahresbilanz der Hypo Alpe-Adria-Bank ausreichen. In weiterer Folge rechnet die Ministerin allerdings mit zusätzlichem Kapitalbedarf für die Bank, dessen Höhe aber unter anderem von den noch ausstehenden EU-Vorgaben abhängen wird. (APA)

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