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RLB Steiermark mit deutlichem Halbjahres-Minus

Der Gewinn beträgt in den ersten sechs Monaten rund 14,7 Mio. Euro, was einem Minus von 87, 2 Prozent entspricht.

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© Robert Parigger

Graz - Die steirische RLB musste im Konzern zum ersten Halbjahr 2013 ein deutliches Minus im Konzern-Überschuss hinnehmen: Der Gewinn beträgt in den ersten sechs Monaten rund 14,7 Mio. Euro, was einem Minus von 87, 2 Prozent entspricht (115,4 Mio. Euro im Habjahr 2012). „Der Geschäftsverlauf im ersten Halbjahr war schwierig und äußerst volatil. In diesem Umfeld haben wir ein solides Ergebnis erzielt“, so RLB-Generaldirektor Markus Mair zur Halbjahres-Bilanz des RLB-Konzerns per 30. Juni. Mit 15,3 Mrd. Euro habe man die Bilanzsumme um rund 2 Prozent steigern können.

Mair erklärte in einer Aussendung am Freitagnachmittag, Hauptursache dafür seien „rückläufige Zinserträge und Ergebnisschwankungen im Beteiligungsbereich.“ Diese Ergebnisschwankungen seien überwiegend auf Einmaleffekte aus „at equity“ zu bilanzierenden Unternehmen zurückzuführen und hätten das Ergebnis im ersten Halbjahr mit 63,3 Mio. Euro belastet. Aufgrund der weiterhin stagnierenden volkswirtschaftlichen Entwicklung werde die RLB Steiermark an ihrer vorsichtigen Risiko- und Wertberichtigungspolitik festhalten. Die Risikovorsorgen aus dem Kreditgeschäft wurden daher im ersten Halbjahr um 10 Mio. Euro erhöht. Die Eigenmittelquote des Konzerns konnte erneut verbessert werden und liegt derzeit bei 13,27 Prozent. Das gesamte Eigenkapital beträgt rund 1,388 Mrd. Euro.

Einen Zuwachs verbuche man bei Privat- und Firmenkunden: Hier gab es bei ersteren ein Plus von 4 Prozent und bei den Firmenkunden einen Zuwachs von 6 Prozent. „Damit stärken wir unsere Position als bedeutendster finanzieller Nahversorger in der Region“, so Mair. Generaldirektor Mair wechselt zur Styria Media Group AG, ab 1. Oktober ist Martin Schaller neuer Vorstandsvorsitzender und Generaldirektor. (APA)