Johnson Controls baut Batterie-Werk in China
Frankfurt/Main (dpa) - Der Batteriehersteller Johnson Controls baut in China für 100 Millionen Dollar (73 Mio Euro) ein Werk für Start-Stopp-Batterien. Das teilte das Unternehmen auf der Automesse IAA am Mittwoch in Frankfurt mit. Der Bedarf an Autobatterien für die Technologie der Start-Stopp-Automatik wachse weltweit. Das neue Werk, das Anfang 2013 die Produktion aufnehmen solle, werde globale und lokale Autohersteller im asiatischen Raum versorgen. Johnson Controls ist nach eigenen Angaben Weltmarktführer für Autobatterien. In China gebe es bereits vier Werke für Starterbatterien.
Johnson Controls geht davon aus, dass bis 2015 die Zahl der Start-Stopp-Fahrzeuge auf 35 Millionen wachsen wird. Weltweit investiere das Unternehmen in den nächsten vier Jahren daher insgesamt 520 Millionen Dollar in zusätzliche Kapazitäten für Start-Stopp-Batterien.
Davon entfallen 280 Millionen Dollar auf Deutschland, überwiegend am früheren Varta-Standort Hannover. In den deutschen Werken Hannover und Zwickau wird Johnson Controls jährlich über 11 Millionen dieser Batterien produzieren. Im amerikanischen Werk in Toledo (Ohio) werden 6 Millionen hergestellt. Dafür fließen rund 140 Millionen Dollar in die USA.
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