Schlagabtausch um Hypo-Debakel
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Im TT-Studio mit Chefredakteur Alois Vahrner (v. l.): Hypo-Aufsichtsratschef Wilfried Stauder und Bürgerforum-Klubobmann Bernhard Ernst.Foto: Böhm
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Innsbruck – Die landeseigene Hypo Tirol Bank hat in Italien mit faulen Krediten viele Millionen in den Sand gesetzt. Ob es mehr oder weniger als die genannten 120 Mio. Euro sind, steht noch nicht fest. Bis März würden sämtliche Kreditfälle nochmals genau unter die Lupe genommen, sagte Hypo-Aufsichtsratschef Wilfried Stauder im TT-Studio (von heute bis Mittwoch täglich mehrmals auf Tirol TV). Bürgerforum-Klubobmann Bernhard Ernst meinte, das Hypo-Debakel sei auch eines der ÖVP, für das aber bisher niemand in der Partei die Verantwortung übernommen habe, weder der frühere Landeshauptmann Herwig van Staa noch der amtierende LH Günther Platter. Stauder betonte, die jetzige Führung habe mit dem Hypo-Flop nichts zu tun, sondern habe den Vorstand abgelöst und versuche, die Scherben aufzuräumen. „Wir zaudern nicht, sondern entscheiden.“ Dazu gehöre auch die 230-Millionen-Kapitalspritze aus vorgezogenen Tiwag-Dividenden, die wiederum Ernst massiv ins Visier nahm. (TT)






