Waldbrand in Kals unter Kontrolle
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Auch am Sonntag kämpfte die Feuerwehr noch gegen den Waldbrand. Unterstützung kam aus der Luft. Foto: Brunner
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Kals – Ein großflächiger Waldbrand in Kals am Großglockner hat auch am Sonntag die Feuerwehr in Atem gehalten. Vier Hubschrauber waren im Einsatz, um die Löscharbeiten aus der Luft zu unterstützen. Ungefähr 50 Hektar waren vom Brand betroffen. Gegen Mittag standen rund 50 Feuerwehrleute im Einsatz, um die zahlreichen Glutnester ausfindig zu machen.
Wie lange die Löscharbeiten noch andauern, sei vorerst nicht abschätzbar, hieß es bei der Polizei in Huben. Der Brand sei inzwischen aber unter Kontrolle.
Das Feuer war bereits Samstagmittag ausgebrochen. Da es sich um steiles und felsdurchsetztes Gelände in eine Höhe von rund 1.700 Metern handelt, war die Bekämpfung der Flammen zuerst nur aus der Luft möglich. Am Sonntag konnte dann das Feuer soweit unter Kontrolle gebracht werden, dass die Feuerwehrmänner mit der Brandbekämpfung im Gelände beginnen konnten.
Den Waldbrand hatte ein Landwirt verursacht, der bei Aufräumarbeiten einen Reisighaufen entzündet hatte. Das Feuer geriet außer Kontrolle und breitete sich aufgrund des starken, böigen Windes rasch aus. (APA/red)
aktualisiert: Fr, 15.10.2010 10:53



