07.02.2012, 06:46  Aktualisiert: 07.02.2012, 07:35 
International

Teure Bergung und Säuberung nach „Rena“-Havarie

Laut dem Umweltminister wurden bisher mehr als 80 Millionen Euro aufgewendet.
Das Schiff war im Oktober unweit der Küste von Tauranga auf ein Riff gelaufen und schwer beschädigt worden.
Foto: EPA

Wellington – Die Kosten für Bergung und Säuberung nach der Havarie des Containerschiffs „Rena“ vor Neuseeland gehen in die Millionen. Bisher seien 130 Millionen neuseeländische Dollar (82,7 Mio. Euro) ausgegeben worden, berichtete Umweltminister Nick Smith am Dienstag. Die gesamten Kosten sollen der griechische Schiffseigner Costamare und seine Versicherer tragen.

Der Großteil der Summe entfalle auf die Bergungsarbeiten der Container und des Wracks. Nach Angaben von Smith haben die Behörden bisher 28 Millionen Dollar ausgegeben, um Öl zu beseitigen, Strände zu schützen und Vögel zu retten. Auch dafür sollen die Schiffseigner aufkommen.

Das Schiff war im Oktober unweit der Küste von Tauranga auf ein Riff gelaufen und schwer beschädigt worden. Auslaufendes Öl verschmutzte das Meer und nahe gelegene Strände. Mehr als 2.000 Vögel verendeten. Dutzende Container rutschten ins Meer. Bei schwerem Sturm brach das Wrack im Jänner auseinander und versank teilweise. Die Bergungsarbeiten dauern immer noch an.

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Di, 07.02.2012  06:46
aktualisiert: Di, 07.02.2012  07:35
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