Drogenkauf bei falscher Bande wurde zum Verhängnis
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Weil sie Drogen bei der „falschen“ Bande kauften, wurden acht junge Menschen ermordet.
Foto: REUTERS
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Monterrey – In Mexiko sollen acht junge Menschen von Mitgliedern der Drogenbande Los Zetas ermordet worden sein, weil sie Drogen eines anderen Kartells konsumierten. Das hätten drei am Wochenende in der Stadt Monterrey festgenommene Zetas-Mitglieder gestanden, sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft am Montag. Demnach hatte ein Bandenmitglied auf der Toilette einer Bar mit den jungen Leuten gesprochen und bemerkt, dass die Tütchen, in denen sich deren Drogen befanden, nicht solche waren, wie sie von den Zetas verwendet werden.
Die bewaffneten Männern zwangen die jungen Drogenkonsumenten, die Bar zu verlassen, brachten sie ins Stadtzentrum, zwangen sie, sich vor einer Mauer niederzuknien, und erschossen sie, wie der Sprecher sagte. Der Mord ereignete sich demnach Ende Jänner. In den folgenden Tagen waren mehr als 200 Menschen vorläufig festgenommen und verhört worden.
Monterrey im nordmexikanischen Bundesstaat Nuevo Leon ist die drittgrößte Stadt des Landes. Sie galt früher als verhältnismäßig sicher. In den vergangenen Jahren entwickelte sich die Gegend aber zum Brennpunkt in dem im Land wütenden Drogenkrieg. Die Drogenbanden der Zetas und des Golfkartells liefern sich dort Revierkämpfe. Seit die Regierung den mächtigen Rauschgiftbanden im Jahr 2006 den Kampf ansagte, starben im mexikanischen Drogenkrieg mehr als 50.000 Menschen.
aktualisiert: Di, 07.02.2012 07:48



