Groß angelegte Suche nach illegalen Einwanderern in Peking gestartet
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Die chinesische Regierung sucht Ausländer, die im Land ohne Genehmigung leben und arbeiten.
Foto: AP
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Peking - Die Polizei in Peking hat am Dienstag eine groß angelegte Suche nach illegalen Einwanderern gestartet. Mit der zunächst auf einhundert Tage angelegten Aktion wollen die Behörden der chinesischen Hauptstadt verstärkt gegen Ausländer vorgehen, die dort ohne Genehmigung leben und arbeiten. Die Bürger wurden aufgerufen, illegale Einwanderer zu melden, auf der Polizei-Webseite wurde dazu eine Telefonnummer veröffentlicht. Die Zeitung „Beijing Morning Post“ berichtete, die illegalen Einwanderer müssten mit Geld- oder Haftstrafen und möglicherweise der Ausweisung aus der Volksrepublik China rechnen.
Peking zieht eine zunehmende Zahl von Ausländern an, die Anteil am rasanten Wirtschaftswachstum Chinas haben wollen und Arbeit in der Millionenmetropole suchen. Schätzungen zufolge halten sich rund 200.000 Ausländer in der Stadt auf. Sie benötigen eine Aufenthaltsgenehmigung, wer arbeiten möchte, braucht eine Arbeitserlaubnis. Viele Menschen reisen jedoch mit Touristenvisa ein und verdingen sich illegal mit Gelegenheitsjobs.
Die Großfahndung erfolgt, nachdem vergangene Woche ein Brite in Peking wegen sexueller Belästigung einer Chinesin festgenommen worden war. Dem Mann wird versuchte Vergewaltigung vorgeworfen. Im Internet wurde ein Video veröffentlicht, das angeblich die Tat zeigt. Ob ein direkter Zusammenhang zwischen dem Vorfall und der Polizeiaktion besteht, ist unklar. (APA/AFP)





