Skitourengeher von Lawine Hunderte Meter mitgerissen
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Der Tourengeher war mit einer Gruppe unterwegs und fuhr als ersten in den Hang ein. (Symbolfoto)
Foto: TT / Thomas Böhm
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Lilienfeld – Ein Lawinenunglück mit einem Todesopfer hat sich am Sonntagnachmittag am Göller (1766 m) in den niederösterreichischen Kalkalpen ereignet. Ein Skitourengeher hatte ein Schneebrett ausgelöst und war mitgerissen worden, berichtete die Bergrettung NÖ-Wien. Alle Rettungsversuche blieben vergeblich.
Vier Tourengeher aus Niederösterreich waren die Göller-Nordseite abgefahren und befanden sich im Wiederaufstieg zum sogenannten Gsenger, als der in der Folge Verunglückte die Lawine los trat. Das Opfer wurde erst nach etwa einer dreiviertel Stunde aus den Schneemassen ausgraben. Jede Hilfe kam da bereits zu spät.
Eine Bergung des Opfers des Lawinenunglücks war am Sonntag nicht mehr möglich, teilte die Bergrettung NÖ-Wien am Abend mit. Ein Versuch mit einem Hubschrauber am späten Nachmittag musste wegen starken Föhnsturms abgebrochen werden. Auch die Einsatzkräfte der Bergrettung wurden wegen der erheblichen Lawinengefahr zurückgezogen. (APA)
aktualisiert: So, 20.01.2013 19:30




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