Zugkollision in Wien: Lokführer außer Lebensgefahr
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Zwei Schnellbahnen kollidierten am Montag auf der Vorortelinie (S45) in Wien-Penzing.
Foto: APA/CHRISTIAN HABERAUER
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Wien - Die Kollision zweier Züge der Vorortelinie (S45) in Wien-Penzing hat Montag früh laut Rettung insgesamt 41 Verletzte gefordert. Fünf davon wurden schwer verletzt, zwei von ihnen befanden sich in kritischem Zustand. Der 34-jährige Lokführer wurde notoperiert und ist inzwischen in einem stabilen Zustand.
Um 8.45 Uhr stießen die beiden Garnituren auf Höhe Zehetnergasse zusammen. Vorläufige Ursachen dürften laut ÖBB eine defekte Weiche sowie eine irrtümlich erteilte Fahrerlaubnis gewesen sein.
Ersten Analysen zufolge war eine Weiche defekt. Zusätzlich habe der Fahrdienstleiter in Penzing dem Zug Richtung Hütteldorf eine Fahrerlaubnis erteilt, weil er dafür das OK erhalten hatte. Ob es sich dabei um menschliches Versagen handelte, sei zum derzeitigen Ermittlungsstand noch nicht gesichert. „Es ist aber nicht auszuschließen“, so ÖBB-Sprecherin Sarah Nettel am Montagnachmittag.
Der Frontalzusammenstoß ereignete sich auf dem eingleisigen Abschnitt der Vorortelinie zwischen den beiden Stationen Penzing und Hütteldorf (Endstation) auf Höhe Zehetnergasse. Da beide Garnituren zum Zeitpunkt des Unfalls gut besetzt waren, dauerte es dann auch mehr als zwei Stunden, bis alle Fahrgäste aus den Waggons befreit wurden. Die mit 80 Mann und 19 Fahrzeugen angerückte Feuerwehr musste einen Passagier, der unmittelbar hinter der Lokführerkabine gesessen war, mit hydraulischem Gerät befreien. (APA)
aktualisiert: Di, 22.01.2013 10:53



