Zum Holocaust-Gedenktag warnt Israel vor atomarem Iran
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Benjamin Netanyahu warnt vor der Atomaufrüstung im Iran.
Foto: EPA
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Tel Aviv – Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat aus Anlass des Gedenktages an den Holocaust vor der Gefahr eines atomar bewaffneten Irans gewarnt. „Die Wahrheit ist, dass ein nuklearer Iran eine existenzielle Bedrohung für Israel darstellt“, sagte der Regierungschef bei einer Rede am Vorabend des Gedenktages an diesem Donnerstag.
„Und die Wahrheit ist, dass es eine Pflicht ist, den Iran daran zu hindern, in den Besitz von Atomwaffen zu gelangen“, fügte er bei einer Zeremonie am Mittwochabend in der Holocaust-Gedenkstätte Jad Vaschem in Jerusalem hinzu.
Israel hat wiederholt gewarnt, dass es eine atomare Bewaffnung des Irans nicht hinnehmen werde. Sollten alle friedlichen Versuche fehlschlagen, das vermutete iranische Atomwaffenprogramm zu stoppen, müsse zu militärischen Mitteln gegriffen werden.
Der Iran bestreitet, Atomwaffen bauen zu wollen. Nach dem als positiv bezeichneten Neustart von Verhandlungen der internationalen Gemeinschaft mit der iranischen Führung am vergangenen Wochenende in Istanbul hatten Unterhändler für den 23. Mai ein weiteres Treffen in der irakischen Hauptstadt Bagdad vereinbart. (APA/dpa)



