Großbrand in Tristach - Bub hatte mit Streichhölzern gezündelt
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Der Brand eines Wirtschaftsgebäudes in Tristach breitete sich rasch aus. Die Feuerwehrmänner konnten Schlimmeres verhindern.
Foto: Brunner Images
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Tristach – Der Brand eines Wirtschaftsgebäudes in Tristach hätte am Mittwoch beinahe noch vier weitere Gebäude zerstört. Als kurz vor 19 Uhr die Einsatzkräfte ankamen, stand der Stadel bereits in Vollbrand. Angefacht von dem staken Wind begannen die Flammen bereits, auf umliegende Gebäude überzugreifen. „Beim gegenüberliegenden Wohnhaus der Familie brannte bereits der Dachstuhl und die Verkleidung. Die Fassade einer dahinterliegenden Tischlerei, der Balkon eines Gasthauses und noch ein umstehendes Haus hatten ebenfalls schon Feuer gefangen“, sagte Johann Bachmann, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Tristach gegenüber TT online.
Insgesamt acht Feuerwehren mit fast 150 Mann nahmen den Kampf gegen die Flammen auf. Das Wirtschaftsgebäude, von dem der Brand ausgegangen war, brannte zwar völlig nieder. Aber alle anderen Häuser konnten gerettet werden. „Es stand wirklich an Messers Schneide, dass noch mehr abgebrannt wäre. Zum Glück ist nicht noch mehr passiert.“
Gegen 23.30 Uhr konnten die Florijanijünger ihren Einsatz beenden. Seit Donnerstag scheint auch die Brandursache klar zu sein: Demnach soll ein fünfjähriger Bub mit Zündhölzern gespielt haben. Sein Vater hatte noch versucht, den Brand selbst zu löschen - vergeblich. Der Osttiroler musste mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht werden. (tt.com)
aktualisiert: Do, 17.05.2012 15:57






