Tannheimer Straße nach Hangrutsch wieder befahrbar
Tannheim, Haller – Eine alte Lawinenverbauung aus Baumstämmen sorgt für Probleme im Tannheimertal. Während eines Unwetters sind am Montagabend Baumstämme und Steine auf die Straße im Tannheimer Ortsteil Haller niedergegangen. Dabei wurden zwei abgestellte Pkw schwer beschädigt. Personen kamen nicht zu Schaden. In der Nacht zum Dienstag hatte sich die Situation vorerst beruhigt. Laut Polizei gab es keine Meldung über neue Schäden.
Die Straße entlang des Haldensees musste dennoch gesperrt werden. Als Ursache wurde inzwischen eine alte Lawinenverbauung ausgeforscht. Diese wurde vor Jahrzehnten mit Holzstämmen gebaut. Die Stämme sollen inzwischen so morsch geworden sein, dass weitere Teile der Verbauung zu Tal stürzen könnten.
Am Dienstagvormittag wurde bei einer Begehung des Bereichs oberhalb des betroffenen Straßenabschnitts durch die Behörde die weitere Vorgehensweise entschieden. Demnach musste der Bereich oberhalb der Straße abgeräumt werden.
Gegen 17.00 Uhr konnten die Autos wieder passieren, teilte Bernhard Zotz von der Freiwilligen Feuerwehr Nesselwängle der APA mit. Mehrere Orte waren für knapp 24 Stunden nur über Deutschland erreichbar. Morsche Baumstämme einer alten Lawinenverbauung hatten sich am Montagabend nach einem Unwetter gelöst und waren auf die Straße gedonnert.
Die Orte Haldensee, Grän, Tannheim, Zöblen und Schattwald sind derzeit nur über Deutschland erreichbar. (tt.com/APA)
aktualisiert: Di, 23.08.2011 18:29



