17.04.2012, 16:42 
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Nachrichtenüberblick PANORAMA, Dienstag, 17.04.2012 - 16.30 Uhr

Opfer der «Costa Concordia» identifiziert - insgesamt zwölf Deutsche

Rom (dpa) - Gut drei Monate nach der Havarie des italienischen Kreuzfahrtschiffes «Costa Concordia» sind alle 30 geborgenen Opfer identifiziert. Insgesamt zwölf Deutsche kamen bei der Schifffahrtskatastrophe am 13. Januar vor der toskanischen Insel Giglioums Leben. Das ergibt sich aus einer Bilanz der Präfektur von Grosseto, die am Dienstag die Identität von fünf weiteren Toten veröffentlichte. Zwei Menschen werden noch vermisst. Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte, dass insgesamt zwölf Deutsche bei der Havarie ums Leben gekommen sind. Unter den fünf zuletzt geborgenen Toten waren nach italienischen Angaben zwei Deutsche.

Regierung fordert Respekt für König Juan Carlos

Madrid (dpa) - Nach der massiven Kritik an König Juan Carlos (74) wegen seiner Elefantenjagd hat die spanische Regierung den Monarchen in Schutz genommen. Justizminister Alberto Ruiz-Gallardón rief die spanische Gesellschaft am Dienstag auf, sowohl dem Königshaus als auch dem König «tiefen Respekt» zu gebühren. Das Königshaus als Institution solle nicht infrage gestellt werden. Juan Carlos hatte sich bei nach der Jagd in Botsuana die Hüfte gebrochen, wodurch der kostspielige Ausflug am Wochenende erst bekannt wurde. Viele Spanier nehmen dem König übel, dass er in wirtschaftlich schwierigen Zeit seinem teuren und wenig tierfreundlichen Hobby nachgegangen ist.

Pippa Middletons Freund zieht Waffe gegen Fotografen

London/Paris (dpa) - Pippa Middleton gehört seit der Hochzeit ihrer Schwester Kate mit Prinz William zur Top-Beute von Paparazzi. Nun erlaubte sich einer ihrer Freunde einen schlechten Scherz: Nach einer Feier in Paris zog einer ihrer drei männlichen Begleiter eine Waffe, als ein Fotograf das Quartett in einem Cabrio ablichten wollte. Pippa (28) und die beiden anderen im Auto lachen dazu, wie Fotos in britischen Zeitungen am Dienstag zeigten. Angeblich war die Waffe aber nur aus Plastik. Die Pariser Polizei dementierte am Dienstag britische Medienberichte über Ermittlungen in dem Fall. «Uns liegt keine Anzeige vor», sagte ein Sprecher der dpa.

Klinik: Günter Grass nur zur Untersuchung in Hamburger Klinik

Hamburg (dpa) - Literaturnobelpreisträger Günter Grass wird in einem Hamburger Krankenhaus behandelt, ist aber wohlauf. «Er muss nicht im Bett liegen, arbeitet und genießt die Alsteraussicht von seinem Zimmer», teilte der behandelnde Arzt in der Asklepios-Klinik, Prof. Karl-Heinz Kuck, am Dienstag mit. «Herr Grass ist lange geplant zu einer Untersuchung und ggf. Behandlung im Haus», heißt es in der Mitteilung. Kuck rechnet damit, dass der 84-Jährige spätestens Ende dieser Woche entlassen werden kann. Grass hatte vor zwei Wochen mit einem umstrittenen Israel-Gedicht international Empörung ausgelöst.

Studie: Lehrer erfahren oft von Mobbing und Drohungen

Berlin/München (dpa) - Zehn Jahre nach dem Amoklauf von Erfurt sind Lehrer in Deutschland recht häufig mit Hinweisen auf Mobbing oder Gewaltandrohungen konfrontiert. Das geht aus ersten Auswertungen eines Krisenpräventionsprojekts der Freien Universität Berlin hervor, die am Dienstag auf dem Deutschen Präventionstag in München präsentiert wurden. Sieben Prozent der befragten Pädagogen hätten von Amokdrohungen berichtet, so Professor Herbert Scheithauer, Leiter des Networks Against School Shooting (Netwass). Außerdem sei es im Durchschnitt viermal pro Jahr um Mobbingfälle gegangen, zwei- bis dreimal hätten die Lehrer bei Kindern besorgniserregende Verhaltensänderungen bemerkt.

Letztes Opossum in Leipzig gestorben =

Leipzig (dpa) - Nach der schielenden Heidi und ihrer Schwester Naira ist jetzt auch das letzte Opossum im Leipziger Zoo gestorben. Das dreijährige Männchen Teddy sei am Wochenende seiner Altersschwäche erlegen, teilte der Zoo am Dienstag mit. Das Management habe sich entschieden, die Haltung der Opossums zu beenden. «Wir konzentrieren uns künftig noch intensiver auf die Haltung und die Zucht bedrohter Tierarten», erklärte Zoo-Direktor Jörg Junhold. In das Opossum-Gehege sollen nun Tüpfelbeutelmarder einziehen.

dpa mvk yyzz

Tiroler Tageszeitung, Onlineausgabe vom Di, 17.04.2012  16:42
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