Tirolerin nach Anzeige „falscher“ Polizisten selbst angezeigt
![]() Foto: APA (Webpic/Miess)/hex
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Mayrhofen – Viel Ärger hat sich eine 21-jährige Tirolerin in Mayrhofen im Zillertal eingehandelt, die ihrem Freund eine Geschichte über angeblich „falsche“ Polizisten aufgetischt hatte. Der Mann erstattete am Polizeiposten Anzeige gegen die vermeintlich „illegalen“ Kollegen. Später stellte sich heraus, dass die Frau wegen Telefonierens am Steuer 50 Euro bezahlen hatte müssen und ordnungsgemäß eine Quittung ausgestellt bekommen hatte.
Der Zwischenfall hatte sich bereits am Dienstag ereignet. Seine Freundin habe zunächst 50 Euro bezahlt und dann zu weiteren 50 Euro genötigt worden, weil sie „frech“ gewesen sei. Quittung habe sie keine erhalten, hatte die Autolenkerin daheim erzählt.
Die durchgeführten Erhebungen ergaben, dass die 21-Jährige tatsächlich von einer Polizeistreife angehalten und wegen Telefonierens am Steuer bestraft wurde. Sie musste ein Organmandat bezahlen, worüber ordnungsgemäß eine Quittung ausgestellt worden sei.
Die Zillertalerin sei geständig, die Fahrzeugkontrolle durch „falsche Polizisten“ und die nicht erfolgte Ausstellung einer Quittung gegenüber ihrem Freund frei erfunden zu haben, hieß es. Sie wurde wegen dieser vorsätzlichen Falschaussage und mehrerer Strafrechtsdelikte an die Staatsanwaltschaft angezeigt.
(APA)
aktualisiert: Sa, 04.02.2012 11:32



