Herausforderungen beim Umbau gemeistert
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Pfarrer Dieter Reutershahn übergab an Direktor Georg Unterrainer und BM Franz Wurzenrainer (von links) ein buntes Holzkreuz.Foto: Zwicknagl
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Rattenberg – Vor einer schwierigen Aufgabe standen die sieben Architekten, die sich vor einigen Jahren mit dem Zu- und Erweiterungsbau für die Hauptschule Rattenberg befassten. Schon die mittelalterliche Bausubstanz Rattenbergs und wenig Platz im Umfeld waren eine Herausforderung. Das Rennen machte schließlich der Innsbrucker Architekt Daniel Fügenschuh. „Da brauchte es Mut zur Erneuerung“, stellte Rechtsanwalt Alfred Schmid, Geschäftsführer der Rattenberger Immobilien GmbH, bei der Einweihungsfeier fest. Und er vergaß auch nicht auf den zweimonatigen Baustopp nach dem Start des Vorhabens. Es hatte nämlich unterschiedliche Auffassungen bei der Materialwahl gegeben und so wurde auch die Universität Regensburg kontaktiert. Dass bei einem öffentlichen Bau auch noch Kosten gespart wurden, sei nicht alltäglich. Denn von den veranschlagten Baukosten in der Höhe von mehr als 2,4 Millionen Euro konnten 350.000 Euro gespart werden. Dass es schon vor mehr als 40 Jahren zur Schulkooperation der Gemeinden Rattenberg, Radfeld, Brandenberg und Kramsach kam, sei beispielgebend. „In nächster Zeit brauchst du nicht mehr mit leidendem Gesichtsausdruck im Landhaus auftauchen“, war der Appell von Landtagsvizepräsident Hannes Bodner an Rattenbergs BM Franz Wurzenrainer, der auch Obmann des Verbandes ist.
„Auch die Denkmalpflege stand bei diesem Projekt im Spannungsfeld“, wusste Konservator Walter Hauser. BH Christian Bidner sah im Schulkomplex der Neuen Mittelschule in Rattenberg nicht nur einen Lernort, sondern auch einen Lebensort. (zw)



