Seilbahnen vor eisigen Herausforderungen
Finkenberg, Tux – Selbst für die Liftgesellschaften stellen die eisigen Temperaturen der letzten Tage eine Herausforderung dar.
„Es ist ähnlich wie beim Auto. Die Getriebe- und Hydrauliköle werden dickflüssiger, deshalb sind auch im Liftbetrieb längere Vorwärmzeiten, also längere Leerfahrten vor der Betriebsaufnahme nötig“, erklärt Matthias Dengg von den Zillertaler Gletscherbahnen. Zum Glück hätten Temperaturen von minus 22 Grad Celsius (am Samstag) keine gröberen Probleme verursacht, ist der Gletscherbahnchef erleichtert. Die Skigäste mache man mit Laufschriften auf den Infotafeln darauf aufmerksam, wie man sich vor der Kälte zu schützen habe. „Gut eincremen und ein Gesichtsschutz sind wichtig“, sagt Dengg. Die Leute nähmen die Eiseskälte gelassen, sie wüssten, auf was sie sich einlassen, meint er. Nachsatz: In den benachbarten Skigebieten, die nicht Gletscherhöhe haben, seien die Temperaturen auch nur geringfügig höher.
In Finkenberg konnte am Samstag die neue Katzenmoosbahn und die Einseilumlaufbahn ab der Mittelstation erst verspätet in Betrieb gehen. „Der Motor von einer Lüftung für die Seilscheibe war eingefroren“, erklärt Betriebsleiter Matthias Eberl auf Anfrage der TT.
Der Ausfall sei aber nur kurzzeitig gewesen und hätte den Skibetrieb nicht wesentlich behindert. (ad)



