Kommando nimmt 2013 den Hut
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Foto: Robert Parigger (Symbolfoto)
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Von Harald Angerer
Kirchberg – Der Countdown läuft – ein Jahr hat die Feuerwehr Kirchberg nun Zeit, ein neues Kommando zu finden. Bei der Jahreshauptversammlung der Wehr kündigte Leo Papp an, im Jahr 2013 nicht mehr als Kommandant zur Verfügung zu stehen.
Aber nicht nur er, auch Stellvertreter Stefan Schiessl, Schriftführer Alfred Lapper und Kassier Dietmar Ronacher ziehen sich zurück. „Zehn Jahre sind eine lange Zeit, nun müssen Neue ran“, erklärte Papp seinen Feuerwehrmännern. Dies war der Schlusspunkt einer ansonsten durchwegs positiven Jahreshauptversammlung.
Die Feuerwehr Kirchberg konnte auf ein Jahr mit wenig Großeinsätzen zurückblicken. Lediglich die Wespen hielten sie im Sommer auf Trab. Insgesamt verzeichnete die Feuerwehr 210 Tätigkeiten, davon neun Brandeinsätze, 21 Fehlalarme und 14 technische Einsätze sowie 46 Arbeitseinsätze. Davon waren 18 auf Wespen, Bienen oder Hornissen zurückzuführen.
„Die Fehlalarme sind ärgerlich, wir können aber nicht den Brandmeldeanlagen (BMA) die Schuld geben“, erklärt Papp. So seien von den 21 Fehlalarmen fünf ohne BMA, sieben Bedienungsfehler und drei, bei denen ohne die BMA wohl mehr passiert wäre. „Damit bleiben sechs Fehlalarme aufgrund einer defekten BMA, das ist überschaubar“, erklärte Papp. Viel Lob gab es von Bürgermeister Helmut Berger und Bezirksfeuerwehrinspektor Hubert Ritter. Vor allem die Zuzahlung von 40.000 Euro aus der Kameradschaftskasse für ein neues Fahrzeug wurde hervorgehoben.



